Afrikanisches Löwenohr

Eine erstaunliche Pflanze. Wird fast schlagartig über 2 m hoch und blüht schon im selben Jahr auf verschiedenen Etagen am selben Stängel. Völlig anspruchslos, wächst auch auf schlechtem Boden, ich habe nur anfangs bisschen gegossen und dann überhaupt nicht mehr trotz übergrosser Trockenheit.

Der Spillingewahn ist gerade vorbei, drei Wochen lang fiel das Mus vom Himmel. So wohlschmeckend. Jeden Tag meditatives Aufsammeln. Vielleicht doch mal eine Regentonne voll zu Wein gären lassen.

Saisonaler täglicher Frühstücksteller…

… Saatgewinnungsvorbeitung …

… und schönste Überfülle. Es könnte ruhig länger Sommer sein.

Wild, unsichtbar, nützlich

Wilde Hefen schwirren durch die Lüfte, lassen sich auf Roggenmehlbrei nieder, fressen sich durch und schwupps ist es Sauerteigansatz für Roggenbrot. Lassen sich auf Obstsaft nieder, trinken sich durch und schwupps ist es Obstwein.
Oder Milchsäurebakterien. Verwandeln Gemüse in Milchsaures. Versuche ich jetzt auch mal.

Rübchen, Möhrchen, Zuchinis mit Knoblauch, Chili und Ingwer in 2%ige Salzlake, runterdrücken, beschweren, damit nichts an der Oberfläche schwimmt, Deckel drauf, 4 Wochen warten. Sieht ja erst mal appetitlich aus. Bin gespannt, was draus wird.

Im Garten ist Altweibersommer.

Zinnie mit Besucher.

Letzte Tomaten.

Mit Schnecken.

Tomatenbeerdigung

Braunfäule, elf Pflanzen hin, traurig. 5 kg grüne Früchte notgeerntet, vielleicht wird ja noch was draus. Widerstandsfähiger und weiterhin reichtragend sind die blauen Sorten Antho weiss und Glossy Rose Blue.


Wieder eine Heidelibelle.


Und die schöne Herbstblühstaude, deren Namen ich nicht weiss, öffnet sich.


Nach dem Tomatensterben ist mir herbstlich gedämpft und ich halte Ausschau nach der Herbstzeitlosen. Ach, sie wird bald unterm kranken Nussbaum erscheinen.