Frühlingskanal

Die Entengrütze erwacht.

Garantiert jede Menge Leben unter der Oberfläche. Mal ein Gläschen Wasser abfüllen und unterm Mikroskop betrachten.

Weiter zur Oder.

Bei der schiefen Weide geht der Weg runter. Im Frühling so gut wie immer überflutet, aber in diesen trockenen Zeiten kommt man jetzt schon bis zur Oder. Mehr Wasser!

Bei Bielinek ein extrem langer polnischer Frachter.

Wurm, Moos, Zaubernuss

Schon blöd, dass wir in frostigen Breitengraden leben und der grösste Teil der Vegetation immer wieder neu aus der Erde heraustreiben, sozusagen bei Null anfangen muss. Schön aber, dass es genau in diesen Tagen passiert, wenn man aus den Subtropen zurück ist. Die erstaunliche Zaubernuss z.B. treibt schon kurz nach der Wintersonnenwende in Blüte, egal wie kalt es noch ist, Hauptsache, die Tage werden länger.

Die Moose recken sich nach jedem Sonnenstrahl.

Und im Kompost ist mächtig was los.

Vorbereitungen

Zwei neue Wassertonnen mit je 1000 Liter müssen nur noch an eine nur noch zu bauende Regenrinne an der Scheune angeschlossen werden und dann muss nur noch ein Schlauch den Hang runter geführt werden, damit das ewige Giesskannengeschleppe aufhört. Will der Nachbar machen, bevor die erste Trockenperiode einsetzt. Ich bin gespannt.

Was einem angesichts des Frühlings einfällt, klingt platt: die Natur erwacht usw… in passende Worte fassen kann ich die Hochstimmung gar nicht, da helfen mir eher Bilder.

Wenn man nur wüsste, was das für Sträucher am Wegrand sind.

Alles fliesst zur Oder oder zum Kanal.

Heftige Biberaktivitäten.

Gartenblick. Hm, im letzten Beitrag ist ein ganz ähnliches Bild. Aber hier blüht der Kirschbaum schon richtig.

Nussbaumknospe.

Nieselig schön

Letzte Nacht im Dunkeln nach Zurechtzupfen der Decke schlaftrunken mit dem Schienbein gegen die Bettkante geknallt und in Folge zu Boden auf eh schon problematische Schulter gefallen. Volle Kante sozusagen. Zwei höllische Schmerzherde kurz und plötzlich. Dicke Wade mit nassem Handtuch gekühlt, ins Bett gefallen und ziemlich sofort eingeschlafen. Schienbein jetzt grün und blau und man darf nicht drauf drücken. Sonst alles gut. Aber kurze Angst, nicht mehr funktionieren zu können…

Endlich wieder im Garten. Mit Badjem. Ah, die ersten Saaten sind aufgelaufen, sogar schon Petersilie, glaubich.

Bisschen nieseliges Wetter. Aber nach langem Hundespaziergang muss hier noch was getan werden. Dabei kommt man ins Schwitzen, hinten hängt der Schal.

Kuhschelle mit Vergrösserungsnieseltropfen.

Und natürlich blühen die Tulpen.

Fundstück

Land gewinnen nicht nur beim Rupfen und Zupfen, damit Möhrchen und Petersilie eine Chance gegen Beikräuter haben oder oben am Mauerhang, wo hohe Brennnesseln um den Pflaumenbaum spriessen. Auch der verfilzten Wiese kann man noch was abtrotzen.

Das neu gerodete Stück ist etwas abschüssig, deshalb noch 30 Mauersteine rankarren.

Neue Stufe entstanden. Gute Erde auf den Sand und die mickrigsten Tomaten drauf.

Abteilung Fundstücke: Kristallglasscherbe.

Distelfalter, wenn meine Bestimmung stimmt. Edler Wanderfalter, lebt in trockenem Gelände und saugt an Disteln. Hat hier also ideale Lebensbedingungen.

Auf dem Flug zum Keimort.

Und erste Radies.