Kapuzina die Erdmaus…

… hat heute mit Hochdruck den ganzen Tag den Boden durchwühlt, Kartoffeln, Gladiolen und so weiter gesetzt, auch schon Gurken gesät und vom Gestrüpphaufen viel gute Erde geholt, dabei nebenbei etwas neues Land gewonnen. Jetzt bisschen Sonnenbrand und bisschen fix und fertig, dieses schöne entspannte Gefühl nach harter Arbeit.
Der Nachbar hat endlich seinen Kirschbaumzweig, der schon einen Meter zu mir rüberragte, hochgestellt, nachdem er sah, wie ich den Zweig wieder hinter den Zaun klemmte. Dadurch sind jetzt ziemlich viele Blüten abgefallen. aber es ist angeblich der Zweig mit den schönsten Früchten. So hochgestellt stört er nicht mehr und viel Ernte hat der Nachbar davon sowieso nicht, denn die Kirschen schmecken saugut.

Eine dicke grosse Larve, die sich stundenlang in der prallen Sonne bewegte. Ich dachte erst, sie will ins Dunkle und bedeckte sie mit Erde, aber sie wühlte sich wieder raus. Dann dachte ich, dass sich jetzt vielleicht ein Käfer entpuppt. Aber irgendwann rührte sie sich nicht mehr. Vielleicht die Starre vor dem Schlüpfen? Ich werde mal über Käferentwicklung nachlesen. Wenn sie morgen noch da ist, könnte ich sie unterm Mikroskop untersuchen.

Für dieses Bild brauchte ich viel Geduld, denn der Zitronenfalter gaukelte mir zwar ständig vor der Linse rum, aber war immer schon wieder weg, wenn ich abdrückte, weshalb ich heute eine Menge Fotos mit nur Erde und Steinen drauf gemacht habe.

2 Gedanken zu „Kapuzina die Erdmaus…

  1. Ach ja, einen Zitronenfalter habe ich auch noch nie erwischt. Bei dir sitzen sie wenigstens mal, ich sehe immer nur welche fliegen. Und das Larvenbild ist ganz toll geworden!

  2. REPLY:
    Ich finde das Foto auch ziemlich gut. Die Larve ist allerdings jetzt tot und nach zwei Tagen in der prallen Sonne wollte ich sie nicht mehr sezieren.

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