Sippentreff in Bremerhaven

19 Nachkommen von Urgrossvater Michael reisen an. Aus schönstem Sommer in bewölktes Seeklima. Auf dem Plan eine dreistündige Fahrt nach Helgoland. 90% Regenwahrscheinlichkeit. Da niemandem eine Alternative einfällt, wird trotzdem hingefahren.

Besonders schöner Schneck auf Helgoland. Niesel immer doller.

Kurz bevor der Platzregen einsetzt. Dreistündige Rückfahrt in nassen Klamotten. Auf dieser demolierten kargen Insel bin ich dann auch mal gewesen.

Das Auswanderermuseum in Bremerhaven dagegen sehr sehenswert.

Liebevoll und informativ gemacht, zum Anfassen und Begreifen, in den engen nachgemachten Schiffsgängen kommt man fast ins Wanken. Man kann einen ganzen Tag dort verbringen. Natürlich war nicht genug Zeit, hätte man das mal statt Helgoland gemacht.

Und schon war das Wochenende vorbei und es wurde die Heimreise angetreten.

Weg ändern

Plan: Den krummen und leicht abschüssigen Hauptpfad, die „Aorta“ des Gartens, von vorn bis hinten begradigen und ausbessern, das Gefälle mit alten Ziegelsteinen sichern. Also viel körperlicher Einsatz, in zwei Tagen für mich nicht zu schaffen. Aber anfangen kann man immer schon. Und dann war die Augen-OP (neue Linse, wunderbar!) und ich soll erstmal nix Schweres machen. Ist nun ein bisschen, als ob man hungrig immerzu auf eine Wurst guckt, an die man nicht rankommt.
Vorläufiger Stillstand auch wegen kaltem Wetter. Die Tomaten springen schon fast aus den Töpfen, müssen aber noch ein paar Tage drin bleiben.

Kurz vor der Wegveränderung.

Mittendrin erstmal steckengeblieben.

Immerhin sind alle Tonnen voll. Trotzdem zu trocken, der Schiffsverkehr auf der Oder wurde wegen zu niedriger Fahrrinne eingestellt.