Verlassene Villa

Die Ruine ist in den Hügel gebaut zwischen den Bäumen zu sehen. Aber den Anfang des Weges finden wir nicht, also geht es erstmal steil den Hügel hoch. Und da ist er dann, der Weg, ziemlich breit, wie es sich für die Auffahrt zu einem repräsentativen Gebäude gehört.

Das war mal sehr prächtig. Entworfen vom Architekt Muthesius, Bauzeit von 1909 – 1911. Und zwar zusammen mit einer weiteren Villa auf dem Grund einer uralten Burg.

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Durchs dunkle Dickicht

Eilig sich durchs Brombeergestrüpp schlagen, zwischen hohen Bäumen durchschlängeln, die Dämmerung setzt bald ein und das Ziel so nah…

Ah, die Gründgens-Villa.

Sehr verfallen, aber leider gut abgesperrt.

Diese Stufen erklomm einst Gustav Gründgens.

Aber auch in neuerer Zeit…

… kommt hin und wieder jemand her.

 

Ton aus

Eine ganze Zeile niedriger Fabrikgebäude an der Straße. Der Zaun ist an einer Stelle niedergetrampelt, man kommt bequem rein. In der ersten Halle Pakete voll Prospektmaterial und Karten mit Golfmotiv. Erstaunlicherweise befinden sich hier auch ein gutes Dutzend verstreuter Kinderwagen.

Hier wird schon lange nichts mehr produziert. Später recherchiere ich: Der Betrieb musste 1996 Konkurs anmelden.

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Wespenspinne

Zum ersten Mal im Garten gesichtet: eine Wespenspinne. Schiebt sich immer weiter nach Norden vor.

Nachtrag zum afrikanischen Löwenohr: Kraut und Blüte enthalten psychoaktive Stoffe, können Entspannung, Ruhe und Benommenheit auslösen. Tatsächlich ist der Anbau der Pflanze in Polen und Lettland verboten.

Benediktendistel. Muss mich noch genauer über sie informieren. Hier donnert es gerade nach großer Schwüle.

Afrikanisches Löwenohr

Eine erstaunliche Pflanze. Wird fast schlagartig über 2 m hoch und blüht schon im selben Jahr auf verschiedenen Etagen am selben Stängel. Völlig anspruchslos, wächst auch auf schlechtem Boden, ich habe nur anfangs bisschen gegossen und dann überhaupt nicht mehr trotz übergrosser Trockenheit.

Der Spillingewahn ist gerade vorbei, drei Wochen lang fiel das Mus vom Himmel. So wohlschmeckend. Jeden Tag meditatives Aufsammeln. Vielleicht doch mal eine Regentonne voll zu Wein gären lassen.

Saisonaler täglicher Frühstücksteller…

… Saatgewinnungsvorbeitung …

… und schönste Überfülle. Es könnte ruhig länger Sommer sein.