Wermut mit Spinne

Von Nachbars Garten aus sehe ich in meinen Kürbisdickicht tatsächlich noch eine Frucht, sie wird sofort geerntet.

Etwas kleiner und mit ganz leichten Fraßspuren, aber nette Überraschung.

Eine große Tigerlilienstaude neben dem völlig verwilderten Erdbeerbeet setze ich trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit um. Ich drücke die Pflanze besonders sorgfältig in den gut vorbereiteten Boden und murmele beschwörende Worte, die sie anwachsen lassen sollen.

So, hier haben wir mal wieder ein „wespenartiges Insekt“, diesmal im Anflug auf Lupine.

Im weit ausladenden Wermutgesträuch eine winzige Spinne.
Der Wermut steht in der Böschung, weil ich gelesen habe, dass er den Stoff Absinthin absondert, der andere Pflanzen am Wachsen hindert – allerdings hat sich gezeigt, dass Gräser nicht dazu gehören. Trotzdem, zwischen dem Grasfilz kommt der Wermut seit Jahren immer wieder. Obwohl er eher nicht schön aussieht, bleibt er stehen, er ist eine interessante Pflanze.

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