Von Hochebenensumpf zu Tiefseepalmen

Es war einmal an einem nicht gerade bewegungsreichen Tag, nur das Mietauto wurde stärker gefordert.

Die Hochebene Paul da Serra (Paul = portug. „Sumpf“) auf 1400 m, kalter Sprühnebel. Hier wächst nicht viel, in der Hauptsache Europäischer Stechginster (Ulex europaeus), dessen Zweige die Einheimischen zum Befeuern ihrer Backöfen nutzen. Brot über Ginsterfeuer gebacken soll besonders gut schmecken.

Lange Fahrt durch Dauerregen macht müde. Runter nach Carvalhal e Carreira. Schon viel wärmer und es regnet nicht mehr. Bisschen an der Levada lang.

Farbenprächtiger Schuppen.

Bei Ponta do Sol im Kreisverkehr einen kurzen Tunnel genommen, dahinter Sackgasse mit weiterem aufwendigem Kreisel, dahinter Flussbett, aus dem Mann auf Minibagger Geröll holt, mit dem er einen Terrassenhang weiter aufwärts befestigt. Keine Ahnung, wozu der Tunnel- und Kreiselaufwand.

Kreiselüberblick zur Verdeutlichung (Wanderung am nächsten Tag).

In Jardim do Mar richtig heiss. Hinter der Promenadenmauer hohe Wellen, rechts frisch beackertes Feld.

Den Strand von Calheta finden wir eigentlich nicht schön. Aber am Ende dieses Tages geniessen wir dort bei sanftwarmer Brise und Bier den Sonnenuntergang.

Alles in einem Umkreis von ca. 30 km.

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