Vorbereitungen

Zwei neue Wassertonnen mit je 1000 Liter müssen nur noch an eine nur noch zu bauende Regenrinne an der Scheune angeschlossen werden und dann muss nur noch ein Schlauch den Hang runter geführt werden, damit das ewige Giesskannengeschleppe aufhört. Will der Nachbar machen, bevor die erste Trockenperiode einsetzt. Ich bin gespannt.

Was einem angesichts des Frühlings einfällt, klingt platt: die Natur erwacht usw… in passende Worte fassen kann ich die Hochstimmung gar nicht, da helfen mir eher Bilder.

Wenn man nur wüsste, was das für Sträucher am Wegrand sind.

Alles fliesst zur Oder oder zum Kanal.

Heftige Biberaktivitäten.

Gartenblick. Hm, im letzten Beitrag ist ein ganz ähnliches Bild. Aber hier blüht der Kirschbaum schon richtig.

Nussbaumknospe.

Frisch und weiss

Wenn alles blüht, wirkt es selbst gegen Abend aus dem Fenster weiss. Und tritt man dann vor die Tür, huch fröstelfrisch, Tomaten müssen nachts noch rein.

Walnussknospen trauen sich auch immer noch nicht. Die Blatttriebe werfen aber sogar schon etwas Schatten.

Silberblatt (Lunaria) am Hang vor Nachbars ungeliebten Koniferen und rottem Zaun.

Lauter Brummer hat sich verflogen.

Johannisbeere mit Winzgetier.

Letzten Herbst bei Aldi erstanden und hektisch auf die Wiese gepflanzt. Stand aber beim Rasenmähen im Weg, deshalb jetzt woanders. Tagelang gegrübelt, wie der Strauch nochmal hiess. Achja, Gojibeere! Oder auch altmodisch Gemeiner Bocksdorn. Soll zwei bis vier Meter hoch werden und ist laut Wikipedia mehr in Ost- als Westdeutschland verbreitet. Da steht er hier ja richtig. Bin auf die Beeren gespannt.

Wieder draussen

Vertrocknete Blümchen in der Vase, gekeimte Kartoffeln und im Kühlschrank saure Milch. Schnell weggetan das Zeug und raus.
Mit Macht hat es mich hergetrieben, all die blühenden Bäume in Berlin, die warme Sonne – ich will buddeln und säen. Gut, dass ich meine Arbeit mitnehmen kann. Hier war es wärmer als in Angermünde, wo ich eine halbe Stunde zwischen Horden von Schülern auf den Bus wartete, nicht so windig.
Es tut sich schon eine Menge.

Kirschbaumknospen

Alles blau unterm Nussbaum.

Übrig vom letzten Jahr.

Ein Nachtbild.

Schon mal 5 Karren Erde vom Gestrüpphaufen abgetragen, morgen geht es richtig los.

Finsterer Ausblick

Die Scheune ist zu, kein Loch mehr zu sehen, allerdings von drinnen mangels Fenster auch kaum noch was. Man kann aber einen Rahmen an die Latten nageln und das Holz drin aussägen, dann den Fensterrahmen reinnageln, so ähnlich wie beim Knopfloch-Nähen, sozusagen Fenster-Versäubern.

Nach dem langen Regen:

Die Pimpinelle blüht.

Der Nussbaum kriegt Früchte.

Insekt auf Lupine

Und ein Blick in den Liebesgrund beim Dorf.

Leider sieht der neue Kirschbaum sehr dürr aus, aber ein paar neue Blätter kommen, hoffentlich wächst er gut an.