Der kranke Walnussbaum

Hagel, Regen, kalt, wenig Sonne. Tomaten raus und rein, Wäsche auf und ab, dauernd den Spaten fallen lassen und Schutz suchen. Setze ich mich lieber gleich rein, gucke nach Fotos und schreibe was.
Zum Beispiel über den Walnussbaum. Der verlor ja traurigerweise letztes Jahr schon ab Juli seine Blätter, den ganzen Sommer kam man sich wie im Herbstwald vor. In der Stammmitte zwischen den starken Ästen hatte sich eine tiefe Kuhle gebildet, die immer voll Wasser stand, große weiße Würmer und anderes Getier befanden sich darin. Hatte er damit zu kämpfen? Ein vor kurzem herbeigerufener Baumspezialist fand, der Baum sehe gut aus, dicke Knospen, schöner Wuchs, prächtiger Stamm. Erstaunlicherweise ist jetzt kein Wasser mehr in der Kuhle. Gelernt: Alte Bäume können nach innen ausmorschen, das macht aber nichts, weil die Lebenssäfte sich in verschiedenen Gängen am Rand unter der Rinde befinden (alle Fachausdrücke natürlich vergessen). Mit stumpfem Hämmerchen klopfte der Experte den Stamm ab, es klang nicht hohl. Von Nussbäumen, die schon im Juli ihr Laub verlieren, hatte er übrigens noch nicht gehört, will sich aber kundig machen.

Nussknospe vor 10 Tagen.

Wenige Tage später. Wirkt frisch und gesund.

Vorbereitungen

Zwei neue Wassertonnen mit je 1000 Liter müssen nur noch an eine nur noch zu bauende Regenrinne an der Scheune angeschlossen werden und dann muss nur noch ein Schlauch den Hang runter geführt werden, damit das ewige Giesskannengeschleppe aufhört. Will der Nachbar machen, bevor die erste Trockenperiode einsetzt. Ich bin gespannt.

Was einem angesichts des Frühlings einfällt, klingt platt: die Natur erwacht usw… in passende Worte fassen kann ich die Hochstimmung gar nicht, da helfen mir eher Bilder.

Wenn man nur wüsste, was das für Sträucher am Wegrand sind.

Alles fliesst zur Oder oder zum Kanal.

Heftige Biberaktivitäten.

Gartenblick. Hm, im letzten Beitrag ist ein ganz ähnliches Bild. Aber hier blüht der Kirschbaum schon richtig.

Nussbaumknospe.