Der Himmel fällt runter

Eben noch hell und heiß, dann Sturm und schwarz. Der Nussbaum biegt sich ächzend, die Blumen liegen am Boden, endlich Sturzregen und die grollenden Urgewalten.

Blick aus der Veranda.

Vorher noch schnell mehr Tomaten gesetzt und einen blauen Kürbis verpflanzt.
Die Eidechse zeigte sich wieder, sie hat ein Stück Schwanz verloren.

Der Rostige…

… guckt aus der Scheune, der dicke alte Kater.

Der Nachbar hatte lange die Motorsäge in Betrieb und zerkleinerte einen entwurzelten morschen Pflaumenbaum. Ich räumte im Garten auf, pflückte 4 Ringelblümchen (!) und buddelte Topinambur aus.

Flieder vom Winde verweht

Die Tonnen sind schon lange voll, den Wind hast du auf zu hohe Stufe gestellt und das Festival gestern in Angermünde eiskalt ins Wasser fallen lassen, oh Wettergott, mach’s doch etwas milder!

Den Flieder regnet’s zu Boden.

Dicker grüner Käfer auf Rhabarberblüte.

Wie aus dem Bilderbuch.

In der Scheune wurde endlich auch die Dachluke wieder verglast, nachdem es monatelang reinregnete.

Luftig genug ist es hier auf jeden Fall.

Finsterer Ausblick

Die Scheune ist zu, kein Loch mehr zu sehen, allerdings von drinnen mangels Fenster auch kaum noch was. Man kann aber einen Rahmen an die Latten nageln und das Holz drin aussägen, dann den Fensterrahmen reinnageln, so ähnlich wie beim Knopfloch-Nähen, sozusagen Fenster-Versäubern.

Nach dem langen Regen:

Die Pimpinelle blüht.

Der Nussbaum kriegt Früchte.

Insekt auf Lupine

Und ein Blick in den Liebesgrund beim Dorf.

Leider sieht der neue Kirschbaum sehr dürr aus, aber ein paar neue Blätter kommen, hoffentlich wächst er gut an.