Feigenblatt und Butternut

Es handelt sich um Kürbisse. Viele Früchte entwickeln sich jetzt erst, ob die noch was werden? Immerhin drei Feigenblatts wachsen prall und prächtig.


Weibliche Feigenblattkürbisblüte.


Ein Butternutbaby.

Von der Kapuzinerkresse unreife Samen geerntet, sie schmecken senfartig scharf und haben antibiotische Wirkung. Man kann sie wie Kapern einlegen, das will ich mal versuchen.


Um die Kapuzinerkresse herum tummelt sich ein Kleiner Kohlweissling.


Und auf den Pflanzen einige Kohlweisslingsraupen, die richten aber dieses Jahr keinen weiteren Schaden an, denn Kohl gibt es nicht mehr auf meinem sandigen Fleckchen.

Nachtfrost…

… hat schon ein wenig meinen Garten gestreift, Prunkwinde und Kürbis sind dahin.

Wie der eisige Atem der Dementoren (ich lese gerade alle Harry Potters noch mal) hat es das üppige Grün vom blauen Kürbis dahingerafft. Und diese letzte kleine Nachfrucht war von unten völlig ausgehöhlt und voller winziger knallroter Regenwürmer, vielleicht Nahrung für eine ganze Familie.

Samen von Trichterwinde. Soll halluzinogen wirken, in Land der Träume stehen Erfahrungsberichte.

Ich wär so gern ein Zugvogel, seufz, und dort, wo es warm ist …

Kampf um Sichtschutz und Zaunbegrünung

Der sonst ganz nette Nachbar hat den halben Zaun lang Koniferen als Sichtschutz gepflanzt. Die sind schon mächtig groß geworden – außer im Bereich des Nussbaums, da kümmern sie.
Ich mag keine Koniferen, obendrein bedrängen sie meine Pflanzen. Jeden Frühling muss ich die Äste wegschnippeln, die durch den Zaun wachsen. Ich schneide so radikal, dass auch ordentliche Löcher im Sichtschutz sind. Von meiner Zaunseite klettern dann massig Trichterwinden hoch, die die Koniferen umklammern und es gegen Sommerende bis zum Birnbaum des Nachbarn schaffen. Der Nachbar sagt aber nix. Einmal hatte er meine Trichterwinden abgerissen, dafür schnippelte ich noch im selben Herbst besonders große Löcher in seinen Sichtschutz.
Es ist aber nicht so, dass wir uns ständig bekämpfen – wir haben nur ganz verschiedene Vorstellungen von Gartengestaltung und ansonsten ein ganz nettes Verhältnis.

Neben den Koniferen lasse ich einen Zierkürbis hochklettern – der wächst bestimmt demnächst durch den Zaun.

Heute noch mal das Brombeergerüst gerichtet, es war schon kurz vorm Umfallen wegen der vielen neuen Ranken.

Brombeere, dahinter Stangenbohne Blauhilde, dahinter der Koniferenzaun.

Am Ende des Gartens Alant und Feuerholz, davor breitet sich ein blauer Kürbis aus.

Gelbe Ringelblume am Abend.

Orange Ringelblume am Abend.

Und als ich ins Haus gehen will, blinkt die Solardiscoleuchte für Senioren langsam rot blau grün.

Susie, ich denk an dich.

Kampf mit Gestrüpphaufen…

… der ist in der Breite geschrumpft, aber zur Zeit höher als ich und nach vorn sehr steil, denn ich habe ihm ein Stück abgesäbelt, um Platz für Erdbeeren zu kriegen. Dabei ist mir in der Hocke von hinten die Erde in die Hose gerieselt, unangenehm. Das Ganze war ein ziemlicher Kraftakt, aber hat sich gelohnt.

Gestrüpphaufenimpression

Auch der Moschuskürbis hat angesetzt. Sehr viel männliche Blüten dieses Jahr. „Das sind die tauben, die doofen„, sagte die alte Frau grinsend.

Eine wertvolle weibliche Blüte, erkennbar am Fruchtansatz.

Der kann in weitem Bogen hüpfen.

Der verkleidet sich als Blatt.

Eine träge grüne Wanze