VEB Berliner Metallhütten u. Halbzeugwerke

Das Schwerindustrieunternehmen in Schöneweide beiderseits der Spree wurde 1990 gleich nach der Wende geschlossen. So lange verrotten die Gebäude schon vor sich hin, sofern sie inzwischen nicht bereits abgerissen wurden. An diesem herbstlichen Samstag ist einiges los hier, Grüppchen von Kindern und Jugendlichen durchqueren das Gelände, spazieren auf Flachdächern herum, drei Mädchen mit Kopftuch und langen Gewändern sind ebenfalls auf Fotomotivsuche in den ruinösen Gebäuden, auf der Spree patroulliert die Wasserschutzpolizei.

Reste der Industriefabriken sind schon von ausserhalb der Mauern sichtbar. Zum Gelände gibt es verschiedene Zugangsmöglichkeiten. Schwupp, schon sind wir drin.

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Immer noch Lissabon…

… dabei ist die Zeit längst vorbei. Jetzt erst die letzten Fotos aus dem Apparat.

Tief eintauchen in die Strassen. Beliebtes Motiv aus Martim Moniz.

Mehr beliebtes Motiv.

Vhils und Pixel Pancho. Gesucht und gefunden.

Andere Wand.

Torbogen nach Michelangelo, Detail.

Schatten auf weissgetüncht.

Blaue Stunde in Graça.

Übrigens viel gefroren in diesem Urlaub. Lissabon kann sehr kalt sein.

Graffiti in Braço de Prata

Der Bahnhof ein Eisenbahnknotenpunkt im Nordosten Lissabons, das umliegende Gelände voller Industriebetriebe und Büros, dazwischen ziemlich viel Leerstand. Hohe Metalltreppen über die Gleise, Aussicht auf Schnellstrassen, Hochhäuser, Tejo. Also auf in Richtung Fluss.

Vor dem Bahnhof eine bebilderte Mauer.

Detail.

Mehr Detail.

In einer der Strassen beim Fluss wimmelt es einen ganzen Fabrikblock lang von Haien.

Weithin sichtbar.

Eine Weile still auf Steinen am Fluss sitzen, Quallen kucken, die lange Brücke. Beim Zurückgehen das hier.

Eine Gasse weiter Nähe Fábrica Braço de Prata.

Gegenüber die Kunstfabrik. Weiträumiges Gelände mit rundum bebilderten Mauern. Hier typischer Sprengstil von Vhils.

Was man aus unscheinbaren Werkhallen so machen kann, beeindruckend.

Einige Geländeteile werden übrigens begärtnert. Mehr zur Fábrica Braço de Prata hier. Vielleicht kommt man in diesem Leben noch dazu, dort an einer Veranstaltung teilzunehmen.

Durch Graça schlendern

Man denkt, manche Stadtteile kennt man ja schon, aber stimmt natürlich gar nicht.

Eine enge Gasse hoch…

… eine runter.

Schon wegen des Namens muss man sich in diesem Laden was schneidern lassen, finde ich.

Fado war auch, in Bairro Alto. Ältere Sängerinnen vibrierten klagend mit erhobenen Händen. Man verstand zwar nix als Ausländer, aber war schön.

Viel los abends am Wochenende in Bairro Alto.