Vorbereitungen

Zwei neue Wassertonnen mit je 1000 Liter müssen nur noch an eine nur noch zu bauende Regenrinne an der Scheune angeschlossen werden und dann muss nur noch ein Schlauch den Hang runter geführt werden, damit das ewige Giesskannengeschleppe aufhört. Will der Nachbar machen, bevor die erste Trockenperiode einsetzt. Ich bin gespannt.

Was einem angesichts des Frühlings einfällt, klingt platt: die Natur erwacht usw… in passende Worte fassen kann ich die Hochstimmung gar nicht, da helfen mir eher Bilder.

Wenn man nur wüsste, was das für Sträucher am Wegrand sind.

Alles fliesst zur Oder oder zum Kanal.

Heftige Biberaktivitäten.

Gartenblick. Hm, im letzten Beitrag ist ein ganz ähnliches Bild. Aber hier blüht der Kirschbaum schon richtig.

Nussbaumknospe.

Nieselig schön

Letzte Nacht im Dunkeln nach Zurechtzupfen der Decke schlaftrunken mit dem Schienbein gegen die Bettkante geknallt und in Folge zu Boden auf eh schon problematische Schulter gefallen. Volle Kante sozusagen. Zwei höllische Schmerzherde kurz und plötzlich. Dicke Wade mit nassem Handtuch gekühlt, ins Bett gefallen und ziemlich sofort eingeschlafen. Schienbein jetzt grün und blau und man darf nicht drauf drücken. Sonst alles gut. Aber kurze Angst, nicht mehr funktionieren zu können…

Endlich wieder im Garten. Mit Badjem. Ah, die ersten Saaten sind aufgelaufen, sogar schon Petersilie, glaubich.

Bisschen nieseliges Wetter. Aber nach langem Hundespaziergang muss hier noch was getan werden. Dabei kommt man ins Schwitzen, hinten hängt der Schal.

Kuhschelle mit Vergrösserungsnieseltropfen.

Und natürlich blühen die Tulpen.

Fundstück

Land gewinnen nicht nur beim Rupfen und Zupfen, damit Möhrchen und Petersilie eine Chance gegen Beikräuter haben oder oben am Mauerhang, wo hohe Brennnesseln um den Pflaumenbaum spriessen. Auch der verfilzten Wiese kann man noch was abtrotzen.

Das neu gerodete Stück ist etwas abschüssig, deshalb noch 30 Mauersteine rankarren.

Neue Stufe entstanden. Gute Erde auf den Sand und die mickrigsten Tomaten drauf.

Abteilung Fundstücke: Kristallglasscherbe.

Distelfalter, wenn meine Bestimmung stimmt. Edler Wanderfalter, lebt in trockenem Gelände und saugt an Disteln. Hat hier also ideale Lebensbedingungen.

Auf dem Flug zum Keimort.

Und erste Radies.

Ausgrabung

Direkt an der Scheune. Merkwürdig tiefe Einbuchtung oben und unten, mit hellerem Material gefüllt. Sehe ich mir morgen genauer an. Dann noch ein Hufeisen. Irgendwo dort muss auch der Schatz sein, ich werde ihn schon finden.

Immer wieder schön.

Gegen Abend noch geschafft: vorher und nachher. Puh, mein Rücken!

Anschluss

Schnelles Internet freigeschaltet seit vorhin. Auf dem Land. Dass ich das noch erleben darf. Schreib ich doch gleich mal was ins vernachlässigte Blog.

Kirschbaumblüte.

Emsiges Läusemelken beim Nachbarn.
An unserem Kirschbaumstamm dagegen schnuppert unterhalb des Leimrings langsam und gründlich eine einzige Kundschafterameise an den frustrierten Pheromonen ihrer Kollegen. Ha!

Oregano an Gartentreppchen. Auch beliebter Unterschlupf für Eidechsen.