Echse, Erdhummel, Entenblut

Bei Nachbars gab es neulich Entenblut. Zweimal im Jahr ist Entenschlachtung. Das Tier wird am Kopf rasiert, angestochen und das Blut aufgefangen. Mit Schweineblut gemischt soll es sehr wohlschmeckend sein.
Kompost ist endlich umgeschichtet, im ersten Beet keimen die Radieschen, alle 80 Tomatenpflänzchen aus Berlin sind umgesiedelt und kommen schon mal tags an die Sonne. Frühühüling!

Blaue Blümchen-Zeit.

Verdorrte Blätter der giftigen Nieswurz weggeschnitten. Jetzt kommt die Blüte gut raus.

Diese Eidechse hat keinen Schwanz mehr und wirkt reichlich angeschlagen, weshalb ich mit Foto immer näher ran kann.

In Bodennähe summen und krabbeln sehr viele Hummeln herum. Es könnte sich um die hellgelbe Erdhummel handeln, aber was weiß ich schon von Bestimmung.

Eidechsensex

Viele Versteckmöglichkeiten unter den Steinen der neu gebauten Hangstufe. Das mag die Zauneidechse.

Auch noch ein männliches Exemplar, welches Highlight! Und es geht  weiter…

Das Weibchen wirkt überrumpelt…

… das Männchen siegesgewiss. Menschliche Sicht.

Zum Anturnen ein Biss in den Schwanz.

Fluchtgefahr.

Verbissenheit.

Entwischt.

Ha, und das alles in meinem Garten!

Das alte Spillingslied

Bei der Titelfindung Erinnerung an das Lied „Das alte Försterhaus“, eine uralte Singleschallplatte der Eltern: „Das alte Försterhaus, dort, wo die Tannen stehn, das hat seit Jahr und Tag viel Freud und Leid gesehn…“
Also Spillinge: In wenigen Tagen ca. 20 kg aufgesammelt. Marmelade (Schokospilling, Johannisbeerspilling, Schnapsspilling), viel Kaltschale, Kuchen (Quarkölteig), auch eingefroren und soviel wie möglich in alle Richtungen weggegeben. Uffz… M. meint übrigens, der Baum soll weg, aber damit will er bloss provozieren, kommt natürlich gar nicht in Frage.

Höhnisch lachende Spillinge. Wohl zu viele entkernt.

Eidechse aus Regentonne gerettet, ist noch etwas schockstarr.

Am Zucchiniblatt ein Grashüpfer.

Im Alant mächtig was los.

Vorgartentabak in Blüte.

Stangenbohne Blauhilde wuchert sehr wild, deshalb heute zusätzliches Rankgerüst gebaut.

Ich liebe diesen wucherfeuchten Juli!

Tierchen der Saison

Häufigste Gartenbewohner dieser Tage sind Blattlaus und Ameise. Jedenfalls soweit ich sehen kann.

Schmackhafte Rosenknospe mit Blattlaus und Gefolge.

Bei Bölkendorf am See. Im Feld daneben säuberlich zugespitzte Rapshalmstummel, überall ist Biberland.

Beliebtes Motiv der Saison.

Träge in der Hitze dümpeln.

Was von der Pfingstrosenblüte übrig blieb.

Männliche Zauneidechse


Prächtiges Exemplar raschelt zwischen Zaun und Nachbars Koniferensichtschutz. Weil Schwanz noch ganz, traf es wohl bisher nicht auf Angreifer wie z.B. die drei Revierkatzen.


Rekord: meine mickrigen Tomatenkinder am 24.4. ausgesetzt. Weil der Nussbaum treibt und schon mehrere Schwalben fliegen… Hoffentlich geht es gut. Aber in den wegen Hausrestaurierung verdunkelten Räumen gediehen sie schlecht, ausserdem scheint mir Kokoserde auch nicht das richtige Kinderbett.