Bilsenkraut

… wächst überraschend in meinem Garten, wo kommt das her? Dass es Bestandteil der Hexensalbe war und zu Rauschzuständen führen kann, weiss heute nur noch, wer sich für Hexenforschung interessiert. Bis ins 17. Jahrhundert wurde der Samen dem Bier beigegeben, lese ich bei Wikipedia. Die ganze Pflanze ist hochgiftig.

Dreierlei Bohnen. Zur Zeit herrscht Bohnenschwemme.

Ein bisschen Kitsch…

… mag ich manchmal ganz gern, z.B. kitschige Schlager wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ oder „Heisser Sand“ – ich weiss nicht, ob das Lied so heisst, jedenfalls kommt drin vor: heisser Sand und ein verlorenes Land und ein Leben in Gefahr… (schon summe ich es vor mich hin). Na, jedenfalls habe ich gerade damit gespielt, meine Fotos mit HDR zu verkitschen (High Dynamic Range, Fotos mit verschiedenen Belichtungen übereinander legen und die jeweils gut belichteten Teile zu neuem Foto verbinden). Obwohl der heutige graue Himmel nicht optimal für diese Technik war, ist doch was dabei rausgekommen:

Stangenbohne Blauhilde vor dramatischem Himmel.

Leicht überfärbter Borretsch.

Vermehrfreudige Herbstblühstaude, deren Namen ich leider nicht weiss.

Alles ganz sanft und leicht verkitscht.

Alant

Übermannshoch wächst er neben dem Gestrüpphaufen. An Nachbars Zaun ist er nicht ganz so groß, dafür kann ich besser in die Blüten gucken. Und da gibt es einiges zu sehen.

Eine lautlos blitzschnell „schwebende“ Wespe. Eine Schwebwespe?

Bunte Punkte auf Alantblatt. Der untere Käfer heisst laut insektenbox.de „Vierzehntropfiger Marienkäfer“, der obere könnte eine Abart des asiatischen Marienkäfers sein.


Offensichtlich schmackhafter Nektar.

Der dekorative rote Meier, der sich immer wieder selbst aussät, taucht dieses Jahr in Variante mit grünroten Blättern auf.

Roter Meier, ein Gemüseamaranth, dessen Blätter den ganzen Sommer geerntet werden können, Zubereitung wie Spinat

Knoblauch mit Luftknolle.

Und die gute Stangenbohne Blauhilde setzt ihre allerliebsten blauen Blüten an.