Verlaust

Überall sind sie, wenn man genauer hinguckt: kleine graue, fette grüne, klumpige schwarze. Sie mögen nur das Frischeste, Zarteste: Herzblätter der roten Rüben, Blütenknospen der schönsten Rosen, Dillspitzen… wo sind eigentlich die sogenannten „Nützlinge“, die angeblich für Ausgleich sorgen? Ist der Garten im Ungleichgewicht? Mehr Brennesseljauche zur Pflanzenstärkung vergossen. Immerhin haben sie es diesmal nicht auf den Kirschbaum geschafft dank Leimring.

Großfamilie.

Fette grüne Läuse…

… bevölkern die verblühten Lupinen. Auch Rosen sind befallen, Mist. Ich ziele mit hartem Wasserstrahl und spüle die Tierchen weg wie eine Schiesswütige.

Blattläuse auf Lupine.

Auf dem grüngedüngten Eckchen für die neuen Erdbeeren wächst es wild und schön.

Zwischen Phacelia und blühendem Ruccola ein Boretsch.

Würmer wie Kot und Blattläuse

Auf den ersten Blick scheint alles nur etwas wucheriger geworden zu sein in den drei Tagen, die ich fort war. Ich seh dann, dass der Sturm einen Pfahl des Brombeerrankengerüsts umgepustet und einige Ranken abgeknickt hat. Das lässt sich noch schnell reparieren.

Die Salbeiknospen – schön. Mein Blick wandert tiefer und dann…

Blattläuse, die ewige Pest. Am Kirschbaum sind sie auch wieder. Mal mit Schmierseife probieren, damit die neuen Triebe besser wachsen.

Auf den Luftzwiebeln liegt so etwas wie Kot. Kot mit vielen kleinen Beinchen. Eklige Würmer, die schon ordentlich am Lauch geknabbert haben. Ich schnippse sie leicht runter. Kein Foto gemacht, schade eigentlich.

Türkische Mohnknospe, woran erinnert mich das bloss 😉

Die Akeleien wie zwei Gaukler.
Lupinen und Lilien fangen an zu blühen.