Tag der Museen

Erstaunlich freigiebig sind die Portugiesen bei der Kulturvermittlung. Man hat kostenlosen Eintritt im Museum für Mode und Design und im Museum für moderne Kunst.


Das Museum für Mode und Design wurde in den vormaligen Räumen einer Bank eingerichtet. Dafür schlug man von Wand und Decke grob die Verkleidung ab, auf diesem Bild gut zu sehen. Mir gefällt es.


Wollaufwickler – prima Zweitverwendung für alte Plattenspieler.


Das Museum für moderne Kunst ist schon im Aussenbereich grosszügig gestaltet, benutzbare Rasenflächen mit Blick auf Tejo und auf zwei Ebenen schön bepflanzt. Und freies Wlan, leider selbst in Lissabons Lokalen oft nicht vorhanden.


Die Picasso-Sammlung ist gerade woanders. Aber verschiedene Installationen werden geboten.


Schräg gegenüber liegt das Kloster des Jeronimos. Wie viele Gebeine mögen unter dem Fussboden ruhen? Wir sind schon etwas abgelaufen und haben keinen rechten Sinn mehr für Architektur und Sonneneinstrahlung, der manuelinisch verspielte Stil der Verzierungen wird nur noch am Rande wahrgenommen. Insgesamt macht das Kloster beim flüchtigen Durchgehen einen kaltprächtigen Eindruck auf uns.


Während der Rush-Hour auf engen Steigen dicht neben dem Verkehr dann bis zur grossen Brücke. Die sah ganz nah aus, aber der Weg dauert eine halbe Stunde. Unterwegs dieses Haus mit Gesicht.


Ziemlich erschöpft lassen wir uns noch ins Verkehrsmuseum unter der grossen Brücke überreden, weil wir so nett reingebeten werden. Eine Stunde später endlich Warten auf den Bus. Der Kioskbesitzer holt schon seine Hefte rein. Hinten die imposante Brücke.

Ein Gedanke zu „Tag der Museen

  1. — mit Gesicht sieht nach vielen Geheimnissen im Innern aus. Aber logo, man konnte nicht rein.

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