Stürmisch

Der Wind ist so kalt, dass ich bedaure, keine Mütze mitzuhaben und stattdessen wie ein Kapuzenmännchen mit zusammengeschnürten Bändern rumlaufe. Vom Cais do Sodré nach Cacilhas in Almada. Sohn und Neffe möchten den verlorenen Ort am Tejoufer bei der Brücke sehen, über den letzten Herbst schon berichtet wurde.

Auf dem Weg kurz mit Cristo Rei-Fahrstuhl nach oben, wo der Sturm so gewaltig donnert, dass man an Weltuntergang denkt und fast weggeweht wird. Deshalb schnell wieder liftabwärts.

Weiter am Ufer. Aus dem Fluss geschwemmte Qualle…

… und viel Graffiti.

Diesmal scheint das Gelände menschenleer.

Die Treppe hoch…

… und einen mit verschlungenen Ästen überdachten Weg lang…

… bis zu einer Pergola mit windgeschützter Bank und bester Aussicht.

Bis auf ein paar übermalte Graffitis hat sich seit letztem Herbst hier nichts geändert. Der kalte Wind lässt uns bald wieder aufbrechen.

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