Stürmische Gärung

Der Sohn ist fort, in Erfurt zum Studieren. Ein scharfer Schnitt. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so mitnimmt, schliesslich habe ich mir oft genug gewünscht, dass er sich weiter rauswagt… und jetzt ist er wirklich weg. In 5er WG mitten im Zentrum, spannend, ich war zwei Tage dabei, lernte die Mitbewohner kennen, Philosophie, Musik, Informatik, VWL, wurde ganz wehmütig beim Gedanken an meine eigene WG-Zeiten, aber Achtung: Vorsicht vor Verklärung. Umzug, Ikea-Einkauf und Zimmereinrichten machten wir noch zusammen, jetzt scheint er allein klar zu kommen.
Kapuzinamutter fährt bestimmt bald wieder hin, schon weil Erfurt eine schöne Stadt ist. Und weil sie die WG interessant findet. Ja, eigentlich weil der Sohn dort ist.

Ein schöner Tag für Gartenarbeit. Sechs Butternuts und drei Feigenblatts geerntet, jede Menge Habanerochilis. Gestrüpp von Kürbispflanzen, Alant usw. beseitigt, Gladiolen ausgebuddelt, ein grosses Eckchen grob umgegraben, die Graswege gemäht.


Tagpfauenauge auf Herbstfreude.


Die gemischte Zwischensaat beginnt zu blühen, hier eine Leguminose.


Roter Meier sät sich wieder prima selber aus.


Und der Holunderwein hat die Phase der stürmischen Gärung erreicht.

2 Gedanken zu „Stürmische Gärung

  1. … vom Holunderwein gefällt mir am besten.

    Gib es zu, du hast den Studienort selber ausgesucht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.