St. Petersburg, Tag 1

Es ist kalt in der nördlichsten Millionenstadt der Erdkugel. Die Zwiebelblumen halten ihre Knospen geschlossen, die Bäume (von denen es auf den Strassen selbst nicht viele gibt) sind noch unbelaubt. Ich hätte Handschuhe mitnehmen sollen.


Hier kann man rauchen, vor der Tür der Schweizer Pension, hier gefällt es mir. Betritt man das Quartier, muss man die Schuhe ausziehen, frisch gelegte Dielen, alles sauber und gepflegt: schweizerisch.


Auf zum ersten Stadtgang. Die Wolken verziehen sich gerade, grosse Kulisse: Fontankistrasse.


Überall ist Miliz gegenwärtig.


In einem der vielen Theater wird „Maria Stuart“ aufgeführt.


Wir gelangen zum Newskij-Prospekt. Hunger. Im ersten Laden gibt es nur erlesene Süssigkeiten.


Den Newskij-Prospekt immer weiter. Irgendwann eine Metrostation.


Kurz darauf die grösste Buchhandlung der Stadt.


Im ersten Stock das Café Singer. Hier war früher die russische Dependance von Singer Nähmaschinen. Beim Teetrinken Blick auf die Kasan Kathedrale.

Es wird spät dunkel und viel langsamer als in Berlin. Die „weissen Nächte“ sind nicht mehr weit. Nur wärmer könnte es sein.

2 Gedanken zu „St. Petersburg, Tag 1

  1. Tolle Bilder. Sieht ja alles recht sauber, um nicht zu sagen, etwas steril aus.

  2. REPLY:
    … wird dauernd in der Innenstadt. Es gibt z.B. kaum Hundehaufen, allerdings auch kaum Hunde, vielleicht, weil es hier ausser in Parks wenig Bäume gibt? Weil die Menschen oft sehr beengt leben? In den Vorstädten sieht es vielleicht anders aus.

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