Spinnengefahr

In der Veranda nah beim Licht hat seit Wochen eine Spinne ihr Netz aufgeschlagen. Eine ziemlich kleine hellbraune Spinne, vielleicht 2 cm groß, die sich meist in einem halbverdorrten eingerollten Blatt der Hängerose versteckt. Vielleicht hat sie das Blatt durch Speichelgift so hergerichtet, dass es halb zusammengerollt ist?

Diese Florfliege war gestern abend ihre Beute.

Hier ist ihr nächstes Opfer schon dicht versponnen. Es bewegte sich schwach noch stundenlang.

Dann kam die Spinne zur Mahlzeit raus und mir gelang dieses Foto.

Die Spillinge fallen vom Baum, dauernd höre ich, wie es plumpst. Ein Blech Kuchen mit Mürbeteig und Olivenöl gemacht – köstlich.

Das dauernde Aufsammeln nervt schon etwas, aber bald sind ja alle unten.

Und ein Schmetterling in Ringelblume.

2 Gedanken zu „Spinnengefahr

  1. Ich habe ein Spinnenbestimmungsbuch und würde mal behaupten, dass es eine Gartenkreuzspinne ist – sie sind erst im August ausgewachsen. Das versponne Opfer erinnert mich doch irgendwie an irgendwelche Alien-Szenen.

  2. REPLY:
    … sich vorzustellen, selbst Opfer einer Riesenspinne zu sein, langsam qualvoll zu sterben … hab mich da etwas reingesteigert, das versponnene Tierchen hing direkt über der Tür und mein Blick fiel immer wieder darauf, auf die schwächer werdenden Bewegungen, über Stunden hinweg …
    Gartenkreuzspinne könnte sein, allerdings steht bei Wikipedia, dass sie Gebäude meidet – wobei eine überdachte Veranda zwar viel Raum nach außen bietet, aber doch irgendwie zu Gebäuden zählt.
    Jetzt klick ich dauernd hin und her und vergleiche – doch, ich würde auch sagen, es ist eine junge Gartenkreuzspinne. Danke für die Bestimmung!

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