Setubal closed on Monday

Mit dem Rapidbus von Bahnhof Oriente den Tejo überquert über die zweitlängste Brücke der Welt (fast 3 km), durch ländliches Gebiet bis Setubal, 40 Minuten dauert die Fahrt. 5 Grad wärmer als in Lissabon, man sitzt draussen, ich schwitze im Rollkragenstrick.
Man sollte montags hier nicht herfahren, weil kein frischer Fisch und alle Museen geschlossen, informiert die redefreudige Dame in der Tourismusauskunft. Die ist immerhin geöffnet. Sie drückt uns noch ein paar Prospekte in die Hand, die alle keinen Sinn machen, weil eben nichts auf hat. M. murrt, weil er das Zeug in seine Tasche stecken soll.
Der erste Weg führt uns zum Hafen. Der ist flanierunfreudig in Einzelabschnitte für Industrie und Werften begrenzt und von der denkmalsgeschützten Altstadt durch breite Strasse getrennt. Ausser einem Angler menschenleer. Der legt sein Gerät weg und schlendert auffällig langsam an uns vorbei. Sehr warm, kein Schattenschutz, mir ist schlapp.
Also rein in die Stadt. Die Shoppingmall samt einigen angrenzenden Gassen wird flächendeckend von Radiomusik beschallt. Überhaupt scheint der gesamte innere Bereich hauptsächlich aus Läden, Cafés und Fischlokalen zu bestehen. Dazwischen leerstehende Gebäude.

Viel Verfallendes in den Gassen.

Kann man kaufen.

Strassengrill – eher ungewöhnlich.

Alter Mann in Sonne.

In der Sonne alles schön bunt…

… und kräftige Farben.

Ein Gedanke zu „Setubal closed on Monday

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.