Selbstversuche


Die Ernte des Tages: Löwenzahnknospen, Queckenwurzeln, Brennnesseln und Sauerampfer.

Weil RosenResa mich neulich davor gewarnt hat, Löwenzahn zu essen, fand ich beim Googeln durch zahlreiche interessante Seiten zum Thema (z. B. gibt es bei chefkoch.de 105 Rezepte mit Löwenzahn) auch eine, auf der steht, dass man nach Verzehr grosser Mengen Bauchschmerzen bekommen kann wegen des gering giftigen Milchsaftes (Bitterstoffe, Harze, Triterpene – nein, ich gucke jetzt nicht, was Triterpene sind, sonst begegnen mir noch chemische Formeln) in Stängel und Blatt. Es kommt also mal wieder auf die richtige Balance an.

Zwei Handvoll Löwenzahnknospen (ohne Stängel natürlich) wurden bei mir zu einer Art Omelette, dazu Quark. Das schmeckte so gourmethaft grossartig, dass ich fast das ganze Omelette gegessen hatte, bevor ich dran dachte, ein Foto zu machen.


Der Rest vom Fest – der Geschmack der Knospen ist mildherb-saftig.

Queckenwurzeln kleingeschnitten zu Tee köcheln, der schmeckt ein bisschen nach Eisen und ein bisschen süss. Und aus dem Sauerampfer wird morgen Suppe gemacht.

2 Gedanken zu „Selbstversuche

  1. klingt echt lecker und sieht auch so aus. und das ganz ohne den bösbitteren terpentinartigen Inhalt.good for you.

  2. ich habe schon sehr oft löwenzahnsalat gemümmelt und niemals nebenwirkungen bei mir festgestellt, sogar bei größeren blättern. in einem gourmekochbuch aus dem jahre 1916 fand ich den tip, die wurzeln rösten – habe ich ausprobiert – schmeckt als muckefuck wie zichorie.

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