Schwindelfrei

Für die Levada bei Lombada da Ponta do Sol sollte man das sein. Die letztes Jahr abgebröckelten Wegteile und Geländer, die uns damals frustriert umkehren liessen, wurden inzwischen instand gesetzt. Wir sind diesmal früh dran und geraten in losen Pulk mit weiteren ausgeschlafenen Paaren aller Altersklassen.


Geländer an Steilhängen wie hier sind nicht immer vorhanden. Aber der Fussweg breit genug. Ein rüstiger Mittvierziger (Typ Lehrer), den wir samt dickwadiger Frau vorbeilassen, meint uns aufmuntern zu müssen: ‚Sie machen das schon sehr gut!‘ Offenbar wirken wir etwas ängstlich.


Klebäonium (Aeonium glutinosum)? Jedenfalls häufig vorkommendes Dickblattgewächs.


Über die Levada hängende Felswände.


Von oben wuchert es.


Erinnerung an einen verunglückten Arbeiter?


Nach 200 m langem Tunnel schliesslich tosender Wasserfall.


Durch diese Dusche wird gegangen.


Blühender Strauch über Levada.

An der Quelle der Levada Nova rasten schon einige, die uns überholt haben. In der Sonne liegend liest der Lehrer in dickem Buch, seine Frau strickt an lavendelfarbenem Pullover. Auch wir lassen uns nieder, essen Äpfel und schauen aufs geröllige Flussbett der Ribeira da Ponta do Sol.


Nah am Flussbett liegende alte Levada do Moinho.


Und beim Café im Ort Papaya an Zuckerrohr.

Hin und her ca. 20 km. Sehr zufrieden, diesen Weg (schwarze Tour Nr. 9 im Rother Wanderführer) geschafft zu haben!

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