Schlösser, Gruften, wüste Kirchen

Kleine Tour in Mitteldeutschland zu verlorenen Orten mit fachkundigem Führer. Zehn lost Places in 1 1/2 Tagen, allerhand. Los geht es mit einem Wasserschloss. Das Schloss ist nicht wirklich verlassen, es wird saniert, „revitalisiert“ ist auf einem Aushang zu lesen, das Dach ist schon neu. Ein großer verwilderter Park gehört natürlich auch dazu.

Kein Wasser mehr wegen zu wenig Regen. Diese Brücke ist nicht mehr gut begehbar.

Aber über diese hier kommt man weiter.

Durch das unverschlossene Tor in die Eingangshalle. Hier bieder wirkendes Detail, ohne Tischdecke sähe das schon anders aus.

Nebenan ein noch unrenovierter prächtiger Fliesensaal.

Jede Fliese ist einzigartig.

Einen Stock höher scheint die Sanierung in vollem Gang zu sein.

Freigelegte Gewölbedecke vom unteren Stockwerk. Erstaunlicherweise zum Fenster hin schräg abwärts laufend.

Die Treppe zum neungeschossigen Turm. Da gehen wir aber nicht hoch.

In der Nähe die Kirche. Unser einheimischer Führer macht uns noch auf den Sarg in der Kellerluke aufmerksam. Kirchengruft, zugemauert, nur von hier kann man reingucken, sagt er.

Zur Gruftkapelle Pülswerda. Die liegt hinter einem großen Gartencenter, der Eingang ist nur Eingeweihten bekannt.

Verfallener Kapellenturm.

Es ist ein tatsächlich verlassener Ort, eine ausgeweidete Ruine.

Gewölbedecke der Gruft.

Einige Grabsteine, ein malerischer Engel.

Detail.

Weitere Gruften gibt es bei der wüsten Kirche von Alt-Lönnewitz. Der dazugehörige Ort ist selbst auch wüst, mehr dazu bei Wikipedia.

Mehrere Grufteingänge, zugeschüttet.

Reste der wüsten Kirche.

Die schwarzen Steine sind Raseneisenerz.

Viel ist nicht mehr da…

… nur ein Gedenkstein.

 

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