Privat

Fast eine Stunde Fussmarsch zum Kino. Dabei fiel mir ein Restaurant in der Uhlandstrasse auf, das keine Durchlaufkundschaft bedient – dabei gibt es das schon über 10 Jahre, wie ein Zeitungsartikel im Schaufenster zeigt.

Nur nach Anmeldung.

Detail.

Der kammerspielähnliche Film „Herzen“ von Alain Resnais war wegen der langsamen Erzählweise anstrengend. Die Darstellung menschlicher Einsamkeit stimmte mich traurig. Wohl weil ich noch nicht die Reife des 80jährigen Altmeisters erreicht haben kann.
Großartig die Szene, in der die Schwester ihren Bruder bei etwas überrascht, was er ihr verheimlichen wollte und sich darüber übertrieben empört, obwohl sie selbst auch ein Geheimnis vor ihm hat, dessen Entdeckung ihr peinlich wäre.
Zentraler Punkt die Gläubige. Weist sie den Makler zurück, weil sie weiß, dass Menschen miteinander nicht glücklich sein können?
Mein Begleiter (obwohl auch noch nicht sooo alt) fand den Film gut und hoffnungsvoll, weil zum Schluss viele Koffer gepackt werden – also Neuanfang.

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