Maden und Wespen

Erst denk ich, ich guck nicht richtig. Wespennest am Haus. Ich klappe versuchsweise ganz kurz das Fenster, wütende Horden prallen dagegen. Wenn man es öffnen würde, wäre man tot. Andererseits ganz interessant zu beobachten, Tierfilm live, man sieht direkt in die Gänge. Und im Winter sind sie ja wieder weg.

Maden im Sud unter fauler Kartoffel. In den sandigen Garten geschüttet. Sie versuchten erfolglos, sich vor der heißen Sonne einzugraben. Ameisen kamen und schleppten das leckere sich windende Lebendfutter in ihren Bau. Starke Ameisen.

Jetzt aber was Schönes: Zitronenfalter an Zinnie.

Und große vielfältige Tomatenernte.

Holunderkapern und Marmelade

Schwalbenschwanzraupenkolonie, sieben Stück insgesamt, Sensation! Wegen viel Dill in schattigem Eckchen.

Brombeerkäfer.

Marmeladefrüchte. Die Spillingeplumpserei ist zum Glück nun vorbei, selten so viele verarbeitet.

Und wegen sehr nettem Besuch reifen nun grüne Hollerbeeren in Salzlake heran. Holunderkapern. Danke, Margret!

Tal der Liebe

Weil die Brücke in Hohenwutzen gesperrt ist, geht es in Schwedt über die Oder nach Krajnik Dolny (Niederkränig). Da kommt man sonst selten hin. Kurz Polenmarkt. Was sind denn das da für große längliche knallorange Tomaten mit Spitze? Eine besorge ich zur Saatgewinnung. Dann auf zum Fluss.

Wunderschöner Bauerngarten auf dem Weg.

Breite Oder, guter Fußweg. Eine große Tafel „Tal der Liebe“ mit Karte am Rand. Schon öfter davon gelesen. Aber es ist kein Eingang zu finden. Wir beschließen, nach Zaton Dolna (Niedersaathen) zu fahren, dem nächsten südlich gelegenen Ort, vielleicht kommt man von dort rein.

Stimmt, gut ausgeschildert in Zaton Dolna.

Bilderbuchidyll kurz vor dem Park.

Verwunschene Welt, kein Mensch außer uns ist hier unterwegs.

Station Adam und Eva.

Mächtige Baumriesen.

Baumgesicht…

… und Eingang zum Zwergenreich.

Abseits der Wege wildes Wachsen und Stürzen.

Steil hoch und runter führen manche Pfade und an vielen Stationen vorbei. Auf dem höchsten Aussichtspunkt ein großer alter Steintisch mit der gemeißelten Inschrift „Deutschland über alles“. Mehr über die Geschichte des Parks hier.

Pflaumentrauma

Pausenlos plumpst es vom Baum, seit Tagen, Wochen schon. Mechanisch führt der erste Gang am Morgen und der letzte am Abend zum Spillingebaum – aufsammeln, bevor die Wiese im Pflaumenmus versinkt. Schönste feinste Marmelade ohne Ende und Kuchen und Kaltschalen und kübelweise verschenkt… ich kann sie nicht mehr sehen aber auch nicht liegen lassen.

Blütenbesuch.