Ohne Sonnenstunden

Man hat sich daran gewöhnt,  Weihnachten in Elterns Seniorenresidenz zu verbringen, es war nun schon das vierte Mal. Kriegserinnerungen, aktuelle Politik, der kleine Lord, am Schal häkeln. Das weihnachtliche Geflöte macht mir mit fortgeschrittenem Alter erstaunlicherweise immer mehr Spass. Textlich sinnfrei, akkustisch schräg, aber gemeinsames Selbermach und Tradition wie die Teppichstolperarie zu Silvester. Über Mutter lieber schweigen.

Bewegung war auch genug und schlechtes Wetter gibt es ja nicht. Durch Rinnsale im Ith hüpfen und rutschen, Härtetest für uns und die Drohne.

Rund ums Kieswerk laufen…

… und bei stürmischen Winden auf dem Ruhbrink.

Gegessen wurde oft im Spiegelsaal der Residenz, ganz ok, doch wenig Frischkost außer konservativem Petersiliendekor. Hier gesättigte Senioren.

Ein Gedanke zu „Ohne Sonnenstunden

  1. Ich hab‘ beschlossen, dass es doch schlechtes Wetter gibt. In letzter Zeit ist es – auch hier – meist grauenhaft.

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