Niemandsland in Pankow

Durch das ehemalige Bahnbetriebsgelände…

… entlang der heutigen Streckenführung. Beim Hineinspähen in das graffitibesprühte weisse Häuschen entdecken wir einen Wächter, gehen erstmal zügig weiter.

Endlich! Der alte runde Lokschuppen. Leider ziemlich gut abgesichert. Aber irgendwo wird sicher eine Lücke sein. Der Wächter kommt im Auto. „Naturfotos gemacht?“ fragt er grinsend. Wir nicken brav. „Ich schliess hier jetzt wieder ab“, sagt er, wir nicken nochmal und streben eilig dem Geländeende zu.

Um die Ecke eine Laubengegend. Rechts den Hang hoch, ah, da kommt man durch die Absperrung…

… und denkt, man hat es geschafft…

… in das alte Bahnbetriebswerk. Bisschen gruselig.

Eingang zum sehr hohen Turm.

In der Halle daneben.

Doch der Versuch, in den Rundschuppen zu gelangen, scheitert an Überwachungskameras. Die drehen sich genau in unsere Richtung. Überall sind welche. Nahtlos abgesichert scheint das Objekt unserer Begier zu sein. Zu schade. Widerwillig geben wir auf. Abschiedsfoto auf der Brücke.

Auf der Schönhauser Allee ein weiträumig ummauertes Gebiet, ein jüdischer Friedhof.

Hier darf man entspannt durchschlendern, sich Gedanken hingeben und manchmal staunen.

Bei diesem außergewöhnlichen Großfamilien-Rundgrab fällt das Todesdatum des letzten Beerdigten auf: 1942.

Sicher gehen wir achtlos an vielen Berühmtheiten vorbei, finden immerhin zufällig das Grab von Max Liebermann und mehrere Mendelssohns. Mehr Infos zum jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee bei Wikipedia.

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