Maräne, Muräne, Moräne..

Im Fischladen verlange ich Muräne, die Verkäuferin korrigiert: Maräne, denn Muräne würde mir sicher nicht schmecken. Allerdings hat auch die Maräne nicht besonders geschmeckt, weil zu viele Gräten und keine Zitrone im Haus. Als ich mich bei Wikipedia über den Unterschied informieren will, schreibe ich schussligerweise erst Moräne, achja, hat was mit Gletschern zu tun, das klingt alles ähnlich, auch Marone, immer nur ein anderer Vokal… Maronenröhrlinge übrigens sind die einzigen Pilze, die ich zweifelsfrei bestimmen kann und schon mal selbst gefunden habe, mit Sahne und Rotwein ein Gedicht. – Jedenfalls ist die Muräne ein subtropischer Knochenfisch, die Maräne dagegen ein Vertreter der Forellenfamilie.

Im Garten tut sich was, wenn auch erst auf den zweiten Blick. Eine von den Anti-Wühlmaus-Pflanzen, die vom Nachbarn rübergeweht wurden und sich hier dekorativ verbreiten, ist sehr groß geworden.

Mitten im Rhabarber steht das auffällige Teil.

Abteilung Christrose, im Vorgarten blüht eine weiße.

Und hinten eine rote – heißt die überhaupt Christrose? Letztes Jahr auf dem Polenmarkt erstanden.

Als ich durch die zwei rostigen Bögen zum Haus zurückgehe, bleibt mein Blick an etwas Grünem hängen:

Bis auf Blickhöhe hat die Waldrebe aus dem letztjährigen Gestrüpp ausgetrieben.

Und die im Februar gepflanzten Hyazinthen blühen.

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