Löwenkaserne und Olympisches Dorf Elstal

Zuerst das Dorf, stark abgesichert. Zufällig geraten wir in eine Führung für 15€ p.P. Der Führer schliesst das Tor ab, für die nächsten drei Stunden gibt es kein Entkommen. Mehr oder weniger geduldig lässt die Gruppe detaillierte Schilderungen über die Olympiade unter den Nazis über sich ergehen.

Poster der Olympiade im Empfangsgebäude.

Originaler Turnbock aus den 1930ern.

Lichte Fensterarchitektur.

Weiter zum Schwimmbad. Aussen frisch restauriert, innen (noch?) nicht.

Absperrseile mit Hinweis „Historisches Gelände, Betreten verboten“ vor verwilderten Brachen. Die Gruppe wird ins Gästehaus Meissen dirigiert, gemütliche Kämmerchen mit je zwei Betten für die Sportler, Aufenthaltsraum, kleine Terrasse. Alle Gästehäuser hatten deutsche Städtenamen, die meisten wurden wegen Verfall bereits abgerissen.

Weiter zum „Speisesaal der Nationen“ oder so ähnlich.

Eine Menge Eichen auf dem Gelände, alle unter den Nazis gepflanzt, also ca. 80 Jahre alt.

Endlich wird das schwere Tor mit den drei Schlössern geöffnet, wir sind befreit. Kurze Rast – wie gut, mit einer jungen Mutter unterwegs zu sein, die genug Proviant für uns beide mitgeschleppt hat. Gestärkt auf zur Löwenkaserne, die liegt nicht weit entfernt, wurde zur gleichen Zeit wie das olympische Dorf gebaut und später von den Russen als Garnison übernommen.

Hinter Karls Erlebnishof durchs Gestrüpp. Dahinten winkt schon der echte verlorene Ort.

Vorbei an zusammengestürzten Garagen und Reparaturhallen…

… dazwischen Tordurchfahrten…

… bis zu den Wohnblocks.

Die sind sehr gross und ebenfalls durch Torgänge unterteilt.

Mal reingucken.

Saal mit Kamin.

Blick in Wildnis.

Schon fast entkernt wirkt das Innere des Gebäudekomplexes.

Zwischen den Wohnblöcken.

Schön in der Sonne. Aber der Grund, auf dem ich hier stehe, ist nicht sehr stabil, uh… da ist sogar ein Loch, hastig ziehe ich mich zurück.

Fazit: Das nächste Mal gleich zur Löwenkaserne, da kann man noch mehr entdecken. Obwohl die Löwinnenstatue, die hier stand, inzwischen an unbekannten Ort abtransportiert wurde.

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