Kuba 3

8.2.
Banken

Metropolitano, Nacional, Banco Central de Cuba, Banco Popular de Cuba usw., erstaunlich viele verschiedene Geldinstitute für ein nicht kapitalistisch orientiertes Land. Und die nehmen es vom lebendigen Touristen, nämlich ca. 4% Gebühr. Ob dieses Geld dem Volk zugute kommt?
Ein in Schweden lebender alter Asiate hat Redebedarf. Er ist schon zum 6. Mal hier und sprudelt drauflos: die Anzahl der Oldtimer nehme rapide ab, weil preisgünstige chinesische und osteuropäische Autos eingeführt werden. Dafür nehme die Anzahl privater Unterkünfte für Touristen rapide zu, seit das staatlicherseits erlaubt ist. Wer Casas particulares anbiete, müsse einen erheblichen Teil der Einnahmen an den Staat abführen und obendrein einen Fixbetrag pro Monat unabhängig von der Belegung.

Auf der Suche nach neuem Strand auf einen mit korallenartig(?) harter Struktur gestossen. M. murrt: kein Sand, zu starke Brandung.

Kaktus- statt Koniferenhecke.

Feuchttropisch.

Strassenszene mit weissgekleideter Santería-Anhängerin.

Mönchinstallation.

 

6.2.
Laufen

Ganz Havanna wirkt ja wie ein riesiges Oldtimer-Freiluftmuseum. Könnte man Gerüche fürs Museum konservieren, dann unbedingt auch die ungefilterten Abgase dieser Vehikel, so was riecht man sonst bei uns gar nicht mehr.

Am frühen Morgen immer nach Westen, Richtung Nekropolis.

Imposanter alter Buick.

Bei dem Gebäude der Heiligen Teresa…

… könnte es sich um ein Krankenhaus oder Pflegeheim handeln. Weissbekitteltes Personal, ernste Gesichter…

… und sehr ausdrucksstarke Holzschnitzerei hinter Glas.

Der Friedhof entpuppt sich als riesiges eintöniges und gesichtsloses Grabplattenmeer.

Dafür öffnet sich noch etwas weiter westlich der Blick auf den Rio Almendares. Die Krokodile wollen gerade nicht auftauchen.

Ganz schön viel gelaufen für einen Tag. Abends obendrein noch zum Malecón, um den vielfach beschriebenen schönen Promenadenabschnitt zu finden. Nada – oder uns fehlt der Blick dafür.

Dafür setzt plötzlich Sturzregen ein, zum Glück direkt vor einer Bar, freundliches Reinwinken – da gönnt man sich doch zum Abschluss des Abends einen Mojito. 1/2 Liter! Schmeckt prima, hicks…

 

 

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