Käsekuchen

Was macht man, wenn man eine Woche lang drei Kinder zu Besuch hat, von denen zwei 10jährige Mädchen sind, von denen eins eine genähte Wunde am Bein hat, weshalb es nicht schwimmen gehen darf? Wir ernteten und kochten und backten – der Käsekuchen mit Johannisbeeren zum Beispiel wurde wegen besonders gelungen mehrmals hergestellt.


Emma und Hanna kneten den Teig.


Blitzschnell war der Kuchen weg – die Jungs holten ihn sich vor die Glotze beim Berliner WM-Gucken.

Im See gebadet wurde natürlich trotzdem jeden Tag. Die Mädchen räumten in der Scheune rum, die Jungs fuhren manchmal im Auto durch die Gegend, es gab Nachtspaziergänge mit Gruselgeschichtenerzählen, sämtliche Comics wurden nochmal durchgelesen, abends dann Brettspiele in grosser Runde. Emma und ich fegten Spinnweben weg, putzten Fenster und spielten konzentriert Memory, jeden Tag mindestens zwei Runden. Und redeten über Leistungsdruck und den bevorstehenden Schulwechsel. Zum Ausflug ins Freilichtmuseum hatten sie alle keine Lust, weil sie das von zuhause kannten, also gab es gar keine kulturellen Ereignisse.
Ich glaube, den Kindern gefiel diese Woche so gut wie mir.


Im Dunkeln über die Wiese rollen.

Ein Gedanke zu „Käsekuchen

  1. Nun ja, ich denke auch, dass sie bei dir gut aufgehoben waren. Der Käsekuchen sieht lecker aus.

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