Krzymów

Was ist nah gelegen und man war trotzdem noch nie dort? Zum Beispiel Krzymów, etwa 14 km südöstlich von Schwedt in der Neumark. Früher Hanseberg, mittelalterliche Kirche, verfallenes Herrenhaus, Reste von deutschem Friedhof. Mehr hier.

Die Kirche ist weiträumig abgesperrt samt parkähnlichem Gelände und Herrenhausruine. In der mannshohen sehr langen Feldsteinmauer ganz hinten um die Ecke versteckt ein Einbruch. Den sehen wir aber erst, als wir schon weiterfahren.

In anderer Richtung eröffnet sich nach einigen hundert Metern ein Tor. Zwei kleine Kläffer ausserhalb der Mauern verteidigen eher ängstlich ihr Terrain und verstummen, als wir durchs Tor gehen.

Blick wie Theaterkulisse. Selbst im Verfall prächtig wirkende Wirtschaftsgebäude, teils in Nutzung, teils ruinös. Es ist Leben auf dem Hof, ein Traktor fährt donnernd vorbei, aber niemand kümmert sich um uns. Rechts bisschen Herrenhaus.

Merkwürdig abgebrochene Bogen. Früher Fenster?

Rechterhand Silos.

Wappen derer von und zu – mehrere Adelsfamilien hatten das Gut besessen.

Tordetail.

Der vordere Teil der Wirtschaftsfront wirkt mühsam instand gehalten, weiter hinten ist deutlicher Verfall sichtbar. Beim Herrenhaus hört man Stimmen. Dort trauen wir uns nicht hin, kehren lieber um.

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