Klodowo


Auf polnischer Seite hinter Chojna Richtung Norden, der Sohn fährt genauso gern im Auto rum wie sein Vater, nur ich sitze wieder leicht nervös daneben. In Kłodowo endlich wird am Gotteshaus ausgestiegen. Sieht aus wie eine Wehrkirche.


Die ummauerte Kirchwiese ist von zahlreichen Maulwurfshügeln durchsetzt, die ich alle mit dem Fuss durchwühle, vielleicht kommt ein Knöchelchen oder gar Wertvolleres zum Vorschein? Gleichzeitig hoffnungsvoll und albern. Bin doch selbst blind wie Maulwurf. Andererseits – blinde Henne findet auch mal ein Korn. Finde aber keins.


Dafür Reste alter Grabsteine in der Mauer.


Noch mehr Trümmer deutscher Geschichte.


Das Storchennest auf dem Kirchdach existiert auch schon länger.


Das Storchenpaar bessert gerade seine Brutstätte aus, hin und wieder fliegen beide auf Materialsuche davon.

Ein Gedanke zu „Klodowo

  1. … in einer Friedhofsmauer habe ich noch nie gesehen. Echt interessant (wobei mir durchaus nicht klar ist, was üblicherweise mit diesen Steinen passiert).

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