Kein Traum

Heute morgen, ich sitze im Auto, das auf dem Parkplatz am steilen Abhang steht. Noch nicht gestartet, doch plötzlich scheint mir, es rollt schon voran. Oh, meine Nerven, überall kann man runterfallen an diesem Ort voller Abgründe.

Nach einem Direktflug von Berlin ist es noch reichlich unwirklich, wieder auf Madeira zu sein, der „Insel ewigen Frühlings“. Sehr früh aufgewacht ausserdem, wegen Umstellung auf Winterzeit und zusätzlich westeuropäische Zeit kriegten wir sozusagen zwei Stunden Urlaub zusätzlich geschenkt, weshalb wir heute sogar die ersten Frühstücksgäste waren.

Die erste Wanderung ist im Reiseführer blau markiert, also leicht für den Anfang. Mit dem Auto hinauf auf 1200 m Höhe, die Temperatur sinkt von 21 Grad auf 15 Grad. Oberhalb von Rabacal geht die Wanderung entlang der Levada do Alecrim.


Die Baumgrenze ist erreicht.


Entlang der Levada läuft man ganz prima, nur hin und wieder wird es eng.


Viele Fische, ganze Schwärme manchmal.


Eine steile Treppe neben „reissenden Fluten“ meistern wir bravourös.


Mit diesem Wasserfall ist das Ziel der Tour erreicht. Ganz vorn machen wir Rast. Bisher begegneten uns nur wenige andere Wanderer, aber als wir uns zur Rückkehr wenden, stellen wir fest, dass die Steine hinter uns inzwischen voll belegt sind.


Endemischer Buchfink.


Die Rückfahrt geht plötzlich durch dichten ungemütlichen Nebel.


Unten in Calheta wieder richtig sommerlich warm. Der Zugang zur Ruine hinten leider versperrt.

Ein Gedanke zu „Kein Traum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.