Kannibalentomaten im Prinzessinnengarten

Beim Moritzplatz wächst und gedeiht es schon das vierte Jahr. 60 Jahre lang befand sich hier eine kriegsbedingte Brachfläche. Bis engagierte Bürger den gemeinnützigen Verein „Nomadisch grün“ gründeten und seitdem Jahr für Jahr aufs Neue das Gelände von der Stadt mieten können. Der Garten findet grossen Zuspruch der Bevölkerung, jeder kann mitmachen. Jetzt allerdings droht das Ende, denn die Stadt will verkaufen.
Mehr zum Prinzessinnengarten hier.


Eingang zum Prinzessinnengarten. Keine einzige selbst gezogene Pflanze wächst im Boden, alles wird in mobilen Behältnissen angebaut. So ist schnelles Umziehen vom unsicheren Standort möglich.


Kompostbereich vor urbaner Kulisse.


Bei schönstem Wetter ist heute eine Menge los. Eine Schulklasse Jugendlicher wiegt hier selbstausgebuddelte Kartoffeln ab, gefilmt von einem Fernsehteam des ZDF.


Unauffällig arbeiten „Stadtgärtner“ zwischen den zahlreichen Besuchern.


Kannibalentomate, diese Frucht kannte ich noch nicht. Angebliches Beigemüse für bessere Bekömmlichkeit von Menschenfleisch auf den Fidschi-Inseln. Ich bekomme drei Früchtchen für Samengewinnung geschenkt. Die liegen jetzt aufgeschnitten im Wasser, wenn es schimmelt, ist die klebrige Samenhülle von Mikroorganismen aufgefressen, die Keimung funktioniert dann besser.

Wenn ich in der Nähe wohnte, würde ich glatt mithelfen.

Ein Gedanke zu „Kannibalentomaten im Prinzessinnengarten

  1. … eine zweifellos sinnige Einrichtung in der Stadtlandschaft, die auch erhalten werden sollte.

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