Kalifenmischung mit Katzenpfötchen

Ich lese die 500 verwirrenden Teeangebote nicht lange durch, Nr. 206 Kalifenmischung klingt gut, mit Katzenpfötchen, aha.


Auszug aus der Teekarte.


Die Teeuhr soll dreiviertel durchlaufen.

Die Bedienung arrangiert mit grossem Ernst verschiedene Zuckerschälchen, Milchkännchen und Ablagetellerchen um den Teebecher herum. Ich mag gar keinen Zucker und giesse so viel Milch in den Tee, dass der Eigengeschmack verloren geht.
Hier werfen sie ihre Perlen einer Beuteltee-Banausin vor die Füsse.
Petra erzählt, dass bei den Druckern früher eine echte Katzenpfote zum Säubern der Lettern in Gebrauch war.

6 Gedanken zu „Kalifenmischung mit Katzenpfötchen

  1. Habe gegoogled und anscheinend sind Katzenpfötchen auch Heilpflanzen. Ich trinke die fermentierten Blätter ja am liebsten ohne Zusatzstoffe. Nagut, Kandis ist noch OK, morgens natürlich auch mit jede Menge Milch.

  2. REPLY:
    Ich hatte ja schon geahnt, dass ich kein Fleisch im Tee serviert kriege 😉

  3. warum wird einem unterschlagen wo man die zutaten genießen kann, die in jener karte stehen.
    etwa in der „Tadshikischen Teestube“ Am Festungsgraben 1 – Hinter der Neuen Wache (Unter den Linden) – Mo-Fr. 17:00-24:00 Uhr
    Sa, So u. an Feiertagen 15:00 – 24:00, kenner tätigen in kleinen gruppen eine vorbestellung unter: 204 11 12
    war schon zwei jahre nicht mehr dort, liegt nicht unbedingt an meinem heimweg.
    Petra hat geflunkert , mit „echten Katzenpfoten“ habe drucker früher ihren tee umgerührt.

  4. REPLY:
    Gar nicht weit, U-Eisenacher Str., zwischen exklusiven Lampen- und Schuhlädchen in der Goltzstrasse darf der Teekenner sich die fermentierten Blättchen auf der Zunge zergehen lassen.
    Und womit rührt der Drucker heutzutage seinen Tee um? Vielleicht mit kaputten Mäusen, seit Katzenpfötchen in die Teeherstellung wandern.

  5. In einer Teestube war ich seit Jahren schon nicht mehr. Ich könnte jetzt noch nicht mal sagen, ob es so einen Laden in der Art hier in Köln überhaupt gibt. Das Angebot auf der Karte hört sich aber ansprechend an, verführt zum Durchprobieren. Ich wusste gar nicht, dass es Teeuhren gibt.

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