In Schmalkalden…


…sind auch die Gullideckel sehenswert.

Hier traf sich wieder die skurrile Gesellschaft aus Ost und West, nämlich die Nachkommen des Lokomotivführers Michael Geib aus Stanislau in Galizien, der war mein unbekannter Urgrossvater.


Der Kern der Stadt besteht fast nur aus alten Fachwerkhäusern, meistens aus dem 16. Jahrhundert. Dieses Haus fällt aus dem Rahmen mit seinen zierschornsteinähnlichen verbindungslosen Holzröhrchen und den gotisch anmutenden Fensterbögen.

Die Stadt ist schön, sehr geschichtsträchtig, wurde im Mittelalter reich durch Erzabbau und wirbt heutzutage um Studenten, indem sie deren Semestergebühren bezahlt, sofern sie ihren Erstwohnsitz dort haben.


Ausflug nach Meiningen. Viel Zeit war nicht. Die Formulierung auf der „Gedenktafel“ finde ich witzig. Stolz darauf zu sein, dass eine Berühmtheit zufällig hier Rast hielt auf der Flucht. Wie viele flüchtende Menschen zu allen Zeiten rasten irgendwo.

Ein Gedanke zu „In Schmalkalden…

  1. … da musste ich erst einmal nachgucken, wo das liegt. Erzbergbau, das konnte ja nicht bei dir in der Gegend sein, vermutete ich.

    Die „Holzröhren“ sind schon etwas seltsam anzusehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.