Hundstage

Hochsommer, gebleichte Farben, vertrocknete Wiese mit hochgeschossenen Wildkräutern, die durch ihre langen Wurzeln, schnelles Wachstum und bodendeckende Blätter noch am resistentesten sind. Kultiviertes dagegen schwach, bedarf der Pflege. Wo Pflege fehlt, triumphiert Wildheit. Was für eine Binsenweisheit.
Ich versuche mich im Schatten zu halten.


Ein roter Punkt neben der Regentonne, ein auffälliger Käfer. Beim Versuch, ihn von vorn abzulichten, fällt er leider aus der Blüte und berappelt sich so bewegungsvoll im Gras, dass scharfes Bild nicht möglich.


Im Dill war gestern noch die Schwalbenschwanzraupe, jetzt als einzige Spur das abgefressene Blättchen. Dafür ein Schwebinsekt.


Im von mir aufgerollten Brombeerblatt wirft sich schützend ein Spinnlein über sein Eipaket.


Und das Johanniskraut blüht prächtig. Ein wunderschönes heilkräftiges Wildkraut, schon der Anblick vertreibt trübe Gedanken.

2 Gedanken zu „Hundstage

  1. REPLY:
    Ein räuberisches Tier, wurde auch schon im Dill gesichtet, vergreift sich hoffentlich nicht an den Schwalbenschwanzraupen. Andererseits steht der gemeine Bienenkäfer wohl selbst unter Schutz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.