Holunderbeeren ernten …

… ist zwar zur Zeit überall möglich, aber ausgerechnet die Stelle beim Liebesgrund, die ich am liebsten mag, ist diesmal weiträumig abgesperrt. Ich angele einige über den Zaun reichende schöne Dolden und ärgere mich ein bisschen. In der Ferne Geräusche von Landmaschinen, hier ist es menschenleer. Plötzlich schweres Atmen ganz nah, ich gucke hin…


… direkt in die Augen eines Stiers.

Ich sage noch: was bist du denn für ein Schöner. Er ist ja hinterm Zaun und ich fühle mich sicher, aber nicht so wirklich. Unverwandt starren wir uns an, er schnaubt und scheint mir jetzt der drohende Wächter des Holunderurwalds, so dass ich es besser finde, gemessenen Schrittes den Abstand zwischen uns zu vergrössern. Kurz schaut er mir noch hinterher und verschwindet dann zwischen den Bäumen.


Der Hölzchensee liegt ruhig in der Abenddämmerung, auch hier ist niemand sonst zu sehen.


Schilfdetail.

4 Gedanken zu „Holunderbeeren ernten …

  1. Tolle Bilder.

    Ich halte diese Büffel ja für ziemlich harmlos – bei uns stehen die meist einfach nur so rum auf den Weiden und kommen auch nie an den Zaun. Aber über den Zaun geklettert, um an die Beeren zu kommen, wäre ich selbst natürlich auch nicht.

  2. REPLY:
    … denk an Stierkampf. Die weidenden Exemplare vermutlich eher, so satt und ruhig wie sie da rumstehen, aber trotzdem – Respekt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.