Hafen, Hähne, grüner Hügel

Ist man morgens früh unterwegs, kann man besonders viel Menschentransport beobachten.

In der Nähe des Hafens.

Ein schlammiger Pfad zwischen zwei Häusern führt direkt zum Hafen. Hinten das Schiffswrack.

Der Strand dabei wirkt ganz einladend, aber nur ein paar spielende Kinder…

… und eine Reihe Wohnhäuser.

Etwas weiter hoch in die Wohngegend. Und da stehen drei halbgerupfte angeleinte Hähne, stocksteif, vermutlich schreckensstar, und wirken in ihrem ganzen Elend obendrein obszön.

Es geht auch ohne Wäscheleine. Viele Leute unterwegs, man grüsst freundlich.

Der bewohnte Teil des Ortes endet hier am Fuss eines Hügels. Ein schmaler Pfad schraubt sich serpentinenartig hoch mit mehr oder weniger regelmässigen Stufen im Gestein. Tropische Schwüle erschwert das Erklimmen des Hügels. Das GPS der Offline-Map zeigt dunkelgrün ohne Wege, doch je höher wir kommen, desto mehr nähern wir uns einer gestrichelten Linie, einem Stichpfad, nehmen wir an.

Gipfel und schöne Aussicht.

Die gestrichelte Linie auf der Karte entpuppt sich als ungewöhnlich breiter Weg…

… mit einigen Steigungen und gesäumt von Königspalmen. Für militärische Zwecke? Wir schlagen ihn nach rechts ein.

Blick auf den Flughafen.

Schon fast beim Ort zwei bewohnte Häuser am Wegrand, Nutzvieh. Dann tatsächlich entlang an einer militärischer Absperrzone. Ein berittener Soldat in grasgrüner Uniform mit kompletter Ausrüstung, der sein Pferd im Schatten hält und auf mich wirkt wie der Revolution entsprungen, erwidert unseren Gruss eher gepresst – Touristen, da kann man nichts machen.

Der Ort kommt in Sicht.

Schweissgebadet schleichen wir Richtung Unterkunft, nur noch Wasser und Relaxen im Sinn. Kaum kann ich mich noch aufraffen, den historischen Turm abzulichten.

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