Gräserne Wildnis

Regen den ganzen Vormittag. Als ich hier ankam, hörte er auf und es war schön, endlich ohne brennende Sonne zu arbeiten.
Alles übersät von blöden kontinentalen Büschelgräsern. Weit ausliegend, damit die Saat sich auch gut verteilt.

Der Nachbar hat mit seinem neuen Auto in voller Fahrt einen Dachs erwischt und mir beschrieben, was am Auto kaputt gegangen ist. Ich hab getan, als ob ich zuhöre, aber hab’s sofort vergessen, weil ich mich nicht für Autos interessiere. Ein Wildschwein hat er auch schon mal angefahren und einen Fuchs, den musste die Feuerwehr aus der Kühlerhaube rausholen. Er war extrem redselig, schließlich konnte ich einwerfen, ich müsste jetzt was tun, bevor es dunkel wird.

Erst jetzt kriegen die Kürbisse Früchte, ziemlich viele sogar, aber ob daraus noch was wird?

Eine winzigkleine Herkuleskeule.

Die Prachtwinde rankt wieder in Nachbars Birnbaum.

Im Vorgarten sieht’s nicht besonders aus, aber die Cosmea kommt immer wieder von selbst.

Wenn man genau hinsieht, hat der Käfer auf der Cosmea ein V auf dem Rücken.

Prachtwindenblüte, weinend.

Saat vom Ballonwein, kugelrunde Mickymaus-Gesichter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.