Gewitterfarben

Aber es kam nicht dazu, östlich der Oder. Den Sohn und mich zog es dort nochmal hin vor vier Tagen, wir wollten mehr von Landschaft und Spätsommerstimmung in Fotos einfangen.
Seine Motive bestehen bevorzugt aus klaren Strukturen, z.B. Feld mit keimender Wintersaat vor dramatischem Himmel, woraus er ein knalligschönes HDR fabrizierte. Mich interessierten an diesem Tag mehr die verwilderten Gleise im Dörfchen Zelichow, ein vermutlich aus Vorkriegszeiten stammendes völlig verrostetes Bahnübergangskreuz hatte meine Aufmerksamkeit erregt.


Kaum zu erkennen führen die Gleise im Rainfarn weiter.


Gebüschinsel im Feld in regloser Gewitterluft.


Drohende Gewitterwolken kontrastreich über der Landschaft.

5 Gedanken zu „Gewitterfarben

  1. REPLY:
    High Dynamic Range gleicht die in der Natur vorkommenden grossen Helligkeitsunterschiede aus, Über- und Unterbelichtungen werden verringert, Bilddetails kommen besser raus. Es macht grossen Spass, damit zu arbeiten, aber wirkt fast immer künstlich, kulissenhaft, z.B. hier: klick.

    Übrigens ist ignorant glaube ich jemand, der etwas nicht wissen will oder nicht beachtet, aber nicht zutreffend, wenn der Nichtwissende wissen will, also fragt. Oder doch nicht?

  2. ich hatte „ignorant“ im allgemeinsten sinne als nichtwissend verstanden. immerhin war ich ja zu 33% wissend, insofern „high“ richtig getippt war. jetzt bin ich um eine allgemeinbildungsfacette reicher. tak se mycke

    gumpo

  3. REPLY:
    Schon klar, wie „ignorant“ gemeint war. Der Sinn dieses Wortes hat sich aber glaube ich verschoben. So wie z.B. „bieder“ früher ehrlich, tüchtig bedeutete (man findet es ja manchmal auf Grabsteinen), heute aber spiessig, langweilig, engstirnig, hat sich auch „Ignoranz“ zu einem eher negativ besetzten Wort gewandelt.

    Kapuz

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