Frostig

Wer hätte gedacht, dass der Wetterbericht stimmt. Eisiger Sturm und Schnee. Aus der Scheunenwand ist schon wieder eine Latte gefallen.

Zwischendurch scheint die Sonne und ich buddle schnell ein paar Topinamburs aus. Die gibt es in Berlin im Biodiskounter für fast fünf Euro pro Kilo – ha, was für ein Reichtum hier im Boden liegt.

Frische Topinamburknolle.

In der Kammer ganz hinten im Regal entdecke ich eine Flasche Kürbis-Hagebuttenwein von 1994. Riecht erstaunlicherweise noch gut. Das war das Jahr, in dem ich mit Mischungen experimentierte und eher ungewöhnliche Weine ansetzte, zum Beispiel mit Löwenzahnblüten – extrem viel Arbeit, bis man 500 g zusammen hatte und enttäuschender Geschmack. Oder mit Rhabarber, der schmeckt kalt sehr erfrischend an heissen Tagen, könnte ich mal wieder machen.
Nachmittags Schnee und Sonne gleichzeitig.

Nussbaum zwischen Sonne und Schnee.

Ein Gedanke zu „Frostig

  1. Du hast wirklich oft „ein Händchen“ für stimmungsvolle Motive!

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