Fontes und noch höher

950 m über dem Atlantik liegt das Dorf, hoch oben in den Bergen, die Zufahrtsstrasse ist zum Glück gut ausgebaut. Nach einem Kaffee in der Bar Fontes beginnt die Rundtour, die laut Reiseführer bis auf 1430 m ansteigen soll.


Zwischen neu anmutenden Häusern kleine alte Hütten, vielleicht für Hühner, Ziegen? Die Frühjahrsbestellung ist in vollem Gang, kräftige Frauen in Gummistiefeln und mit Feldgerät bewehrt ziehen steile Wege hinauf.


Sehr ländliche Gegend, Blöken, Muhen, Mähen überall.


Je höher, desto schönere Aussicht. Leider ist ziemlich schnell die Baumgrenze erreicht, danach nur noch karge Wiesen, abgebrannte Sträucher, jede Menge Kühe mitten auf den Wegen und sehr, sehr viel Kuhfladen mit Mengen goldfarbiger Fliegen drauf, vielleicht madeiranisch-endemische Abart?


Endlich wieder bergab. Eukalyptusbäume am Wegrand, hier ihre Samenkapseln.


Und ein Eukalyptusbaum samt Wurzel.


Unterhalb des Ortes im Tal liegen Felder, im Vordergrund ein palmartiges unbekanntes Gewächs.


Gegenüber wird Brennholz herangeschafft.


Die meisten Felder scheinen noch nicht bestellt.


In den Orten unten am Meer dagegen wurden schon schönste Vogelscheuchen aufgestellt.

2 Gedanken zu „Fontes und noch höher

  1. Man kommt ja gar nicht mehr hinterher hier. Bergbild No. 3 und Baum No. 5 sind natürlich toll, aber am besten gefallen mir die erdigen Eukalyptus-Samenkapseln; sie sind mir noch nie aufgefallen.

  2. REPLY:
    … fliessen ganz schön schnell dahin, da versucht man durch beständige Dokumentation etwas Struktur reinzubringen. Macht auch Spass, abends Fotos und Tag etwas aufzubereiten.

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