Ein Strauss Läuse

Lange lag die Nahlinse rum, weil sie nicht zu funktionieren schien und ich mir einredete, das läge an den Kratzern auf der Linse des Fotoapparats. In den kurzen Beipackzettel guckte ich deshalb gar nicht rein, wer liest schon Bedienungsanleitungen, das kriegt man doch alles so raus.
Jetzt hat der Sohn seine Leidenschaft fürs Fotomachen entdeckt, die Linse ausprobiert – Überraschung, sie funktioniert. Man braucht Umstellung auf Tele, eine Distanz von ziemlich genau 8 cm und ein Stativ. Wir durchstreifen abwechselnd mit der Linse den Garten und präsentieren uns die schönsten Fotos. Wobei sein Interesse Blüten, Tropfen und Schwebinsekten gilt, während ich eher Knochen, Läuse und tote Fliegen ablichte.


Rote gemusterte Läuse – rechts vielleicht mit dieser Art Honig, den Ameisen mögen.


Grüne Laus mit roten Augen.


Ein ganzer Strauss bonbonfarbene Läuse.


Und ein wespenähnliches Insekt im Sonnenhut.

Grossartige Sache, diese Nahlinse! Und einfach zu handhaben, wenn man weiss, wie es geht. Obwohl nicht ganz so einfach bei der Scharfstellung bewegter Objekte.

4 Gedanken zu „Ein Strauss Läuse

  1. … sind schon Klasse und photogen. Würde mich jetzt interessieren, warum sie so verschieden gefärbt sind.

  2. REPLY:
    Die bonbonfarbigen sind nur stärker belichtet. Bei den Läusefamilien kenne ich mich nicht weiter aus, werde bei Gelegenheit forschen, nur fehlt mir gerade die Zeit.

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