Die Besenkammer …

… ist voller Eulen – gemalt, getöpfert, gehämmert, plastiniert, Kerzen, Bierflaschenetiketten, Eierbecher, nur echt ausgestopfte findet man nicht. An diesem Ort in Köln-Sülz findet regelmässig Wohnzimmerkultur statt, also mit privatem Charakter. Veranstalter Gerd Schinkel lud diesmal das „Randy Newman-Projekt 2.0“ ein, deshalb fuhr ich hin.

Wenig Zeit für Stadtbesichtigung. Eine grosse Baustelle mit ausführlicher Infotafel, römische Gemäuer und mittelalterliche Synagogenreste werden freigelegt.

Echt Kölnisch Wasser und Klosterfrau Melissengeist waren früher im Haushalt der Eltern immer vorhanden. Tee mit Melissengeist nahm ich auf Rat der Mutter gegen Regelschmerzen – die volle Dröhnung. Danach ein bisschen Schlaf und es ging wieder. Jedes andere hochprozentige Wässerchen hätte wohl dieselbe Wirkung gezeigt. Was mir beim Anblick dieses Markenzeichens so einfällt…


Überm Rhein aus Zug in HDR.

2 Gedanken zu „Die Besenkammer …

  1. Seltsame Sachen machst du – und dann hin und abends direkt wieder zurück? Das scheint mir ziemlich anstrengend zu sein.

    Über die Brücke fahre ich natürlich auch gelegentlich, aber bei den Ausgrabungen war ich wohl noch nie, oder doch ????

  2. REPLY:
    … am nächsten Tag, ein helles Stündchen blieb für Stadtgucken.
    Vom Hbf nicht sehr weit entfernt die Ausgrabungen. Ich lernte, dass Köln die älteste Synagoge Deutschlands hatte, die buddeln sie gerade aus, zusammen mit römischen Relikten. Touris fällt das vielleicht eher auf als Einheimischen?

    Das Anstrengendste an dieser Kurzreise war stundenlanges Stillsitzen im Zug, wobei ich auf der Rückfahrt wenigstens dadurch Bewegung hatte, dass ich zweimal den „gegebenenfalls freizugebenden“ Platz räumen musste und mit halbangezogenen Stiefeln, verwirrten Kopfhörern und angebissenem Apfel ein anderes Plätzchen suchte.
    War aber auf jeden Fall ein Erlebnis!

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