Cristo Rei über allem

In Almada zu den ruinösen Fabriken am Tejo. Hat sich was verändert seit dem Frühjahr? Die Ruinen selbst kaum, nur viel Hinguckergraffiti ist verschwunden unter nichtssagender Kritzelei… aber oh, hier ein neues Highlight der Fassadenmalerei.

Viele Angler auf den alten Anlegerstegen. Die werden so oft abgelichtet, sie könnten was dafür verlangen.

Noch steht dieser Steg.

Fische warten auf Fütterung beim Restaurant vorm Fahrstuhl. Oder fehlt ihnen was?

Das hohe Tor zum verfallenen Fabrikensemble bei der Brücke ist mit dicker Eisenkette stark verknotet und in den Weg am Ufer hat jemand ein grosses Loch gehauen. Man braucht aber nur daneben runterzuhüpfen, schon kann man weiter.

Diese Treppe führt in ausgebrannte Räume. Ausführlichere Fotos hier.

Kleine Apfelpause mit Blick auf den Tejo. Weiter einen steilen asphaltierten Weg bergauf, schwülwarm ist es, Cristo Rei hält seine schützende Hand über uns und rückt immer näher. Ah, wir haben es geschafft, liturgische Gesänge über Lautsprecher, Reisebusse, im Schatten beim kirchlichen Café alles voller Rentner. Von den Ruinen zu Cristo Rei. Der Kaffee kostet 1,15€ und ist okay.

Abseits der Hauptstrasse kann man bequem bergab laufen und am Friedhof nochmal Halt machen.

Detail abseits der Prachtgruften.

Weiter bergab. Plötzlich stehen wir vor einem hübschen öffentlichen Gebäude. Überraschend, denn wir sind den Weg doch schon mal bergauf gelaufen, da fiel es uns nicht auf. Also sieht man mal wieder… die Sache mit der Perspektive.
Im Casa da Cerca befindet sich eine Kunsthalle, daneben ein botanischer Garten und eine Cafeteria, wo man draussen bei wunderbarem Fernblick seinen Kuchen geniesst, kostenloses wlan inkl.

Tschüss, schönes Haus!

2 Gedanken zu „Cristo Rei über allem

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