Charité – Museum

Menschliche Feucht- und Trockenpräparate hatte Virchow gesammelt – sein Motto: kein Tag ohne Präparat. Die wollte ich immmer schon mal sehen und also besichtigten wir sie an meinem Geburtstag.
Über drei Etagen geht die eindrucksvolle Ausstellung menschlicher Fehlbildungen, Verletzungen, kranker Organe. Und führt überdeutlich vor Augen, wie zerbrechlich die komplizierte gesundheitliche Balance sein kann. Die Raucherlungen zum Beispiel betrachtete ich lieber nicht genauer.


Vom Museum aus hat man Zugang zur Ruine des ehemaligen Hörsaals.


Hinter der zugefrorenen Spree der Hauptbahnhof.

Genau die richtige Unternehmung an diesem bitterkalten Tag. Und abends kamen die Gäste…


Was man so geschenkt kriegt, wenn man ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat: Voodoopüppchen, Kunstschnee, die zitternde Frau…

4 Gedanken zu „Charité – Museum

  1. Erstmal: Herzlichen Glückwunsch! War es denn heute so kalt? Das Museum muss ich auch noch besuchen. Komisch, als Berliner verpasst man so einiges …

  2. REPLY:
    Tja, wäre man Tourist, würde man hier wohl mehr besichtigen. Zur Zeit gibt es auch noch eine Sonderausstellung über Zahnmedizin, hochinteressant.
    Danke für gute Wünsche, der grosse Tag war schon Samstag.

  3. Das stelle ich mir auch überaus interessant vor, das einmal zu besichtigen.
    Faszinierend, wie zerbrechlich einerseits, wie stabil aber doch andererseits unser Menschenleben sein kann.

  4. ist schon ein großer Flickenteppich so ein Leben nach nem halben Jahrhundert…..aber doch auch lustig wie mir, anhand der Ansammlung hier, scheint. und drunter dann auch noch Kiefer Sutherland und Boston Legal zu ahnen…na damit wird somancher Abend doch gerettet werden können.fein fein .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.