Von Langschädeln, Särgen und Urnen

Das Höhlenmuseum in Baracoa ist sehenswert, mehrere miteinander verbundene Tropfsteinhöhlen zeigen ausgeleuchtet die Exponate. Wir treffen zeitgleich mit einer exaltierten alten kalifornischen Ärchäologin ein, die beim Ablichten selbstgesprächig Kommentare zu den einzelnen Funden von sich gibt.

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Eisen und Nickel

5stündige Tour durch das UNESCO-Weltkulturerbe Nationalpark Alejandro de Humboldt. Man darf nur mit Führer rein. Unserer ist nett, will aber den Rundweg in der angegebenen Zeit schaffen. Eine echte Actiontour durch teils geröllige, glitschige, wurzelige Pfade, oft steil hoch und runter. Man will gern mal innehalten in der tropischen Natur, kann das aber nur an von ihm ausgewählten Stellen, weil man ansonsten voll auf den Weg konzentriert ist. Pflanzennamen zu notieren oder nach vorbeihuschenden Echsen oder Insekten zu fragen hat keinen Sinn, schon geht es weiter.
Der Boden ist hier übrigens so rot wegen Eisen und Nickel, was für viele Pflanzen toxisch wirkt und weshalb sich hier eine sehr spezielle Vegetation entwickelt hat.

Von grossem Baum herabgefallener Blütenteppich.

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Kakao

Die gut deutsch sprechende Kakaolandwirtin inmitten ihrer tropischen Plantage bei Baracoa. Sie lebt hier mit Großfamilie und ihrem kleinen Sohn. Soweit ich überblicken kann, gehören noch Hühner, Hunde und ein Schwein dazu, vielleicht gibt es noch mehr Tiere. Ausser Kakaobäumen natürlich auch jede Menge Bananenstauden, einen Baum namens Güira, an dem grosse ballonförmige Früchte hängen, die medizinal genutzt werden (vergessen, wofür) und Bija, dessen rote Samen färben.
Vorne rechts ein Kakaobaum, reife Früchte sind gelb, diese hier noch grün.

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